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Männer Thüringenpokal

FSV 06 Eintracht Hildburghausen vs. FC An der Fahner Höhe
0 : 7
Spielort: Kunstrasen

Zwei Nummern zu groß

Spielbericht von fupa.net

Der Tabellenführer der Thüringenliga vom FC An der Fahner Höhe war für die Eintracht eine, vielleicht sogar zwei Nummern zu groß.

Am Ende setzten sich die höherklassigen Gäste souverän mit 7:0 durch und ziehen so mehr als verdient in Viertelfinale des Thüringer Landespokals ein. Emilio Heß, der Sohnemann von Henry Fuchs, macht besonders auf sich aufmerksam...

Genau in die Karten des Favoriten spielte die schnelle Führung der Gäste. Bereits nach fünf Minuten ging der FC nach einem Eckball durch Jan-Lucas Bärwolf in Führung. Damit war natürlich die Marchroute des FSV, möglichst lange die Null hinten halten zu können, schon ad acta gelegt. Und auch in der Folgezeit bestimmte das Team von MK Artur Machts das Geschehen auf dem Platz. Die Gäste ließen Ball und Gegner laufen und auf dem Platz gab es eigentlich nur eine Richtung. Körperlich robust und mit technisch sauberem Spiel liefen die Angriffe Richtung Hildburghäuser Tor und Keeper Julius Geyling. Weitere Treffer schienen nur eine Frage der Zeit zu sein. Und nach knapp einer halben Stunde war es dann auch soweit. Aus 30 Metern traf Mannschaftskapitän und Abwehrorganisator Artur Machts zum 0:2. Dies war schon eine enorme Fackel des 2,05 Meter großen Abwehrrecken. Artur hat mit seiner Körpergröße schon die anderen Akteure noch ein ganzes Stück überragt. Aber auch sein Kollege in der Innenverteidigung Robert Lischke war noch einige Zentimeter größer als alle Hildburghäuser Spieler. Und im Kopfballspiel gab es für die Eintracht an diesem Herbstsonntag wirklich nichts zu gewinnen.

Nach dem 0:2 starteten dann die Platzhirsche eine kleine Offensivaktion. Ganz ohne Gegenwehr wollten sie sich nicht ergeben. Sie kamen zwar auch nicht zu Torabschlüssen, aber mit dem erfolgreichen Gegenpressing wurden nun einige Bälle erobert. Genau in dieser Phase musste Maximilian Schneider – mit sieben Treffern in der Liga der aktuell beste Torschütze der Eintracht – verletzungsbedingt ausgewechselt werden und zur Untersuchung ob der Schwere der Verletzung (Schulter) in die Notaufnahme. Die Ordnung nach dem Wechsel war noch nicht wieder hergestellt, da erhöhte Fahner Höhe durch den Doppelpacker Emilio Heß innerhalb von drei Minuten auf 0:4.

Und hiermit hatte der Angreifer sein Pulver bei Weitem noch nicht verschossen. Denn er markierte auch nach dem Seitenwechsel wieder zwei Treffer für die Mannschaft aus dem Obstbaugebiet Fahner Höhe. Allerdings hatte er es hier nicht sonderlich schwer, da er gleich beide Male durch seine Mitspieler hervorragend freigespielt wurde. Gleich vier Treffer im Pokal sind schon eine überragende Ausbeute. Klar, dass er sich dann 15 Minuten vor dem Ende bei seiner Auswechslung durch die Mannschaft und die mitgereisten Fans (einschließlich der Mama) mit Sonderapplaus feiern lassen dufte.

Auf dem Kunstrasen in Hildburghausen hätte sich die Eintracht zumindest den Ehrentreffer verdient. Hier gab es die Abschlüsse von Yannik Kuhles (2), und Franz Naumann und auch den Versuch von Tristan Rüffer nach der Ecke von Sandro Eichhorn. Und dann lag der Ball doch wirklich im Netz. Aber Schiedsrichter Weltzien uaus Suhl versagte dem Treffer wegen eines Foulspiels an den Gästekeeper, ja der Fuß des Angreifers war schon auf der Hand von Christopher Müller, die Anerkennung. Auf der Gegenseite legte Robert Lieschke uneigennützig auf Stanislav Moraru ab, der zum Endstand von 0:7 einnetzte.

Die Statistik zum Spiel:

Torfolge:
0:1 Jan-Lucas Bärwolf (5.)
0:2 Artur Machts (28.)
0:3 Emilio Heß (38.)
0:4 Emilio Heß (40.)
---------------------------------------------
0:5 Emilio Heß (57.)
0:6 Emilio Heß (64.)
0:7 Stanislav Moraru (86.)

FSV 06 Eintracht Hildburghausen:
Geyling - Mitzenheim, Brückner, Schelhorn (C), Kupfer, Schneider (31. Andersch), Treubig (77. Ilzé), Eichhorn, Imedashvili (44. Naumann), Kuhler, Rüffer

FC An der Fahner Höhe:
Christopher Müller - Kruse (68. Norman Müller), Lischke, Bärwolf (76. Fleischhauer), Langner, Marvin Baumgart, Baumgarten (68. Wiesner), Bach (59. Aliyev), Moraru, Machts (C), Heß (76. Thubthimdee)

Zuschauer: 225

Schiedsrichter: Jan Weltzien (Suhl)
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