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22. Spieltag – Oberliga NOFV Süd und Nachholespiel Abstiegskrimi: Grimma demontiert den SCH

Heiligenstadt kassierte im Abstiegskrimi bei Grimma eine derbe 0:4-Klatsche und rutschte wieder auf den letzten Platz ab. Insgesamt verfolgten 482 Zuschauer die drei ausgetragenen Partien des 22. Spieltags, bei dem Rudolstadt seine elfte und zwölfte Saisonniederlage hinnehmen musste. An der Tabellenspitze führt weiter der SC Freital mit 49 Punkten vor Stahnsdorf (48) und Halberstadt (42), während am Tabellenende Heiligenstadt mit nur zwölf Zählern als Schlusslicht die rote Laterne trägt – Grimma (16) und Stendal (15) rangieren unmittelbar davor.

FC Grimma – 1. SC 1911 Heiligenstadt    4:0 (3:0)

Im Kellerduell kassierte Heiligenstadt eine schallende Ohrfeige und rutschte wieder auf den letzten Tabellenplatz ab. Bereits nach 36 Minuten war die Partie vor nur 72 Zuschauern quasi entschieden. Alexander Vogel traf dreifach (25./36./63.), Julian Luis Janz hatte früh zur Führung getroffen (4.). Trainer Benedikt Seipel zeigte sich konsterniert: „Das hatte mit Abstiegskampf nichts zu tun. Hier hat nur eine Mannschaft den Abstiegskampf angenommen“, kritisierte der Coach, der damit nicht sein eigenes Team meinte. Die ersten beiden Gegentore fielen nach Eckbällen, weil die Gäste nicht gallig genug waren. „Wir haben verteidigt wie eine Schülermannschaft“, schimpfte Seipel. Zwar hatte auch Heiligenstadt Chancen durch Fabian Schnellhardt, Kristian Bako, Leon Gümpel und Keliano Tavares, doch das Tor blieb verschlossen. Bei nur zwölf Punkten und noch neun ausstehenden Partien rückt der Abstieg für den Aufsteiger immer näher.

Torfolge: 1:0 Julian Luis Janz (4.), 2:0 Alexander Vogel (25.), 3:0 Alexander Vogel (36.), 4:0 Alexander Vogel (63.)

Zuschauer: 72


FC Einheit Rudolstadt – VFC Plauen    1:2 (1:0)

Rudolstadt kassierte die elfte Saisonniederlage gegen Plauen. Emilio Heß hatte die Hausherren in Führung gebracht (20.), doch nach der Pause drehte der VFC die Partie. Louis Glaser glich aus (69.), ehe Johan Martynets für die Entscheidung sorgte (76.). Für die Thüringer setzt sich damit der Negativtrend fort – bereits 222 Zuschauer sahen die nächste Enttäuschung.

Torfolge: 1:0 Emilio Heß (20.), 1:1 Louis Glaser (69.), 1:2 Johan Martynets (76.)

Zuschauer: 222


1. FC Lok Stendal 1949 – FC Einheit Rudolstadt    5:1 (4:0)

Rudolstadt kassierte die zwölfte Saisonniederlage im Hölzchen von Stendal – und das deutlich. Auf dem holprigen Geläuf legte Valentin Masuth früh vor (10.), ehe Philipp-Maik Witte mit einem lupenreinen Hattrick (25./28./43.) auf 4:0 stellte. Trainer Jähnisch kritisierte: „Uns ist es, vor allem in der ersten Halbzeit, gar nicht gelungen, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Dazu kam ein immer wiederkehrender Fehler, bei dem wir dem Gegner selbst in die Karten gespielt haben.“ Zur Pause wechselte der frustrierte Coach gleich vier Mal. Maximilian Schlegel verkürzte per Strafstoß (49.), doch Louis Lauck stellte spät den alten Abstand wieder her (88.). „In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, unser Gesicht etwas zu wahren. Das ist in Ordnung, aber wir konnten unsere erste Halbzeit damit nicht ansatzweise vergessen machen. Dafür war sie einfach zu schlecht“, bilanzierte Jähnisch.

Torfolge: 1:0 Valentin Masuth (10.), 2:0 Philipp-Maik Witte (25.), 3:0 Philipp-Maik Witte (28.), 4:0 Philipp-Maik Witte (43.), 4:1 Maximilian Schlegel (49./ST), 5:1 Louis Lauck (88.)

Zuschauer: 188

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