Bezirksligist SG Dietzhausen/Dillstdt (Foto oben) hat am Samstag (6. Februar) in der Werratalhalle Hildburghausen die Sdthringer Hallenmeisterschaft um den Kstritzer Pokal gewonnen. Dietzhausen hatte als eigenstndiges Team bereits 2002 und 2005 triumphiert. Die Mannschaftvon Trainer Stefan Menz (acht Punkte) siegte in einem spannenden Turnier verdient vor dem SV Eintracht Heldburg und dem TSV 1911 Themar(je 7). Die Entscheidung fr das spielerisch am besten auftretende Dietzhausen/Dillstdt fiel in der abschlieenden Partie gegen die SG Reurieth/Dingsleben (2:1), die mitnur einem Punkt den letzten Platz belegte. Dieses Remis erzielte Reurieth ausgerechnet gegen Heldburg, das damit seine Chance auf den Titel verspielte. Platz vier belegte der TSV 1868 Ummerstadt (4).
Kevin Mller vom Meister erhielt zudem die Auszeichnung als bester Spieler, whrend Florian Gottwalt (Reurieth/Dingsleben, fnf Treffer) als bester Torschtze und Stefan Mitzenheim (Themar) als bester Torwart von Peter Brenn, (Oberrohn) Vorsitzender des Bezirksfuballausschusses Sdthringen, geehrt wurden. Brenn bergab zusammen mit dem Spielausschussvorsitzenden Rainer Kirchner (Neidhartshausen) auch den Pokal fr die Siegermannschaft sowie den Glasstiefel des Pokalsponsors, aus dem der Titeltrger sogleich die ersten Meisterschlucke des Kstritzer Gerstensaftes genossen.
"Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung bei einem knappen Turnierausgang", schtzte Trainer Stefan Menz ein und hob seinen Schlussmann noch heraus: "Maik war wie schon in der Zwischenrunde mit seinen Paraden der Garant unseres Erfolges." Die beste Leistung bot sein Team beim souvern und sehenswert herausgespielten 4:0 ber Heldburg. Wegen der beiden Remis des spteren Meisters gegen Themar zum Auftakt und dann gegen Ummerstadt (1:1) nach dem Ausgleich durch Daniel Kriesel in Unterzahl wegen einer zuvor erhaltenen Zeitstrafe, hatte Heldburg pltzlich alle Chancen auf den Titel. Die Eintracht patzte aber mit dem 2:2 gegen die gastgebende SG Reurieth/Dingsleben, whrend Dietzhausen/Dillstdt die dargebotene Mglichkeit dankend annahm und dieses Team im abschlieenden Vergleich mit 2:1 bezwang. Dementsprechend gro war der Jubel unter Mannschaft und Verantwortlichen des "SVD".
Themar, der einzige Kreisligist neben den vier Bezirksligavertretern, hatte im zweiten Spiel gegen Reurieth/Dingsleben mit Routinier Andre Reif, der sich ohne Gegnereinwirkung verletzte, den Kopf seines Spieles verloren. Dennoch fingen sich die Schtzlinge von Norbert Bocklitz nach dem 0:5 gegen Heldburg wieder und verdienten sich in der Endabrechnung nur knapp geschlagen den dritten Platz.
Insgesamt war das Turnier vor 180 Zuschauern kein spielerischer Leckerbissen. Vielmehr blieben technische und taktische Feinheiten Mangelware, whrend Kampf und Einsatz das Geschehen dominierten. |