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Männer Thüringenpokal

BSG Wismut Gera vs. FC Thüringen Weida
3 : 6

Weida holt sich den Derbysieg in Gera

Spielbericht von Volker Georgius (Weida)

Das Los hatte in der 2. Runde des Thüringenpokals das brisante Lokalderby zwischen BSG Wismut Gera und FC Thüringen Weida ergeben. In der letzten Saison gewann Weida beide Punktspiele in der Thüringenliga, wenn auch zuhause mit 5:4 nur äußerst knapp. Durch den Abstieg von Wismut Gera in die Landesklasse war Weida diesmal der klare Favorit und wurde dieser Rolle auch voll gerecht. Das Spiel begann wegen des Zuschaueransturms und nur einer geöffneten Kasse zehn Minuten später, aber dann sahen die 659 Zuschauer, darunter 200 aus Weida, ein Torspektakel. Los ging’s schon in der 4. Minute, als der durchgebrochene Leon Gentsch per Notbremse von den Beinen geholt wurde. Wismuts Schwabe war mit der Gelben Karte mehr als gut bedient. Den Freistoß zog Ilja Sevcuks aufs Tor, Keeper Julian Sämann, auch schon für Weida aktiv, wehrte ab, aber Oliver Peuker versenkte den Abpraller im Geraer Kasten. Wismut versteckte sich nicht und kam zu zwei gefährlichen Ecken und einem 20m-Schuss von Lehmann neben das Tor. Dann das 2:0 für den FC Thüringen Weida. Eine Flanke über den Torwart hinweg erreichte Gentsch am langen Pfosten, der vollenden konnte. Zehn Minuten später verkürzte Wismut nach einer Ecke, die Jimmy Wagner ins Tor köpfte. Aber Weida stellte den alten Abstand schnell wieder her. Einen Pass in die Tiefe erlief erneut Leon Gentsch, der den Wismuttorhüter überlief und einschob. Christopher Lehmann, in der letzten Saison noch im Weidaer Dress, verkürzte dann erneut, als er einen Freistoß einköpfte.

Nach der Pause zunächst eine Drangperiode des Gastgebers. Weidas Kapitän Pascal Wollnitzke rettete per Kopf, zwei Schüsse landeten über dem Weidaer Tor. Mitte der 2. Halbzeit übernahm Weida wieder die Spielregie und entschied die Partie. Christoph Otto bereitete hervorragend vor und Simon Fuchs traf zum 4:2. Im 3. Spiel infolge war Fuchs als Einwechsler erfolgreich. Fünf Minuten später schloss Maurice Fromm-Kruschel ein Solo durch die Wismut-Abwehr mit dem fünften Treffer ab. In der Nachspielzeit ging der Torreigen weiter. Einwechsler Max Weber gelang der dritte Kopfballtreffer für Gera zum 3:5. Dann traf der ebenfalls eingewechselte Maximilian Dörlitz mit dem linken Fuß ins rechte untere Eck zum Endstand von 6:3 für Weida. Der FC Thüringen zog damit ins Pokalachtelfinale ein, das am ersten Oktoberwochenende ausgetragen wird. In den ersten 6 Pflichtspielen traf der FC Thüringen 23mal ins gegnerische Tor, eine beeindruckende Leistung. Allerdings ist im Abwehrbereich im Hinblick auf die Spitzenspiele in der Landesliga eine Verbesserung notwendig, drei Kopfballgegentore in einem Spiel sind zuviel. Am Samstag um 14:00 Uhr empfängt Weida den Oberliga-Absteiger 1. SC 1911 Heiligenstadt.

Die Statistik zum Spiel:

Torfolge:
0:1 Oliver Peuker (5.)
0:2 Leon Gentsch (18.)
1:2 Jimmy Wagner (27.)
1:3 Leon Gentsch (31.)
2:3 Christopher Lehmann (35.)
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2:4 Simon Fuchs (64.)
2:5 Maurice Fromm-Kruschel (69.)
3:5 Max Weber (90.+2)
3:6 Maximilian Dörlitz (90.+5)

BSG Wismut Gera:
Sämann - Schwabe, Schubert (C), Richter (75. Tayeb Ahmadi), Kießling, Doroftei (75. Simon), Söllner (75. Grabs), Wagner, Romasc, Monib Ahmadi (67. Nitzsche), Lehmann (89. Weber)

FC Thüringen Weida:
Soldera - Paulick, Wollnitzke (C), Peuker, Fromm-Kruschel (81. Bergner), Gentsch (68. Darboé), Sevcuks (81. Dörlitz), Schöneich, Schädel (46. Kuhn), Zerrenner (46. Fuchs), Otto

Zuschauer: 659

Schiedsrichter: Markus Drobe (Hermsdorf)
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