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Männer Thüringenpokal

SC 1903 Weimar vs. FC Carl Zeiss Jena
0 : 12

Zeiss-Elf zieht souverän in nächste Pokalrunde ein

Spielbericht von Homepage FC Carl Zeiss Jena

Mit 12:0 (5:0) gewinnt der FC Carl Zeiss Jena beim SC 1903 Weimar und steht damit im Achtelfinale des Thüringen-Pokals.

FCC-Trainer Marco Grote, dessen Sportgerichts-Urteil nach der Roten Karte beim Chemnitzer FC am späten Freitagabend in Jena eintraf, saß in Weimar wieder auf der Bank und wird dies am kommenden Wochenende auch wieder gegen Hertha BSC II dürfen. Das Sportgericht entschied auf eine Sperre von einem Spiel - und diese ist mit der Partie des FCC gegen die VSG Altglienicke abgegolten. Hingegen musste der SC 1903 Weimar auf seinen ebenfalls wegen einer Roten Karte gesperrten Trainer Ronny Schneider verzichten. Für ihn coachte Co-Trainer Danny Heberlein-Meinicke.

Bei bestem Spätsommerwetter pilgerten so viele Zuschauer wie seit der Wende nicht mehr auf den Weimarer Lindenberg. Bemerkenswerte 3.299 Fans wollten die Zweitrundenpartie des drei Liegen tiefer spielenden Landesklassevertreters aus der Klassikerstadt gegen unseren FC Carl Zeiss Jena sehen. Dieser musste auf die verletzten bzw. angeschlagenen Maurice Hehne (Knie), Marcel Hoppe (Adduktoren), Timon Burmeister (Rücken) und Nils Butzen (Knie) verzichten. Für ihn trug Elias Löder die Kapitänsbinde der Zeiss-Elf. Planmäßig gab es eine Veränderung im Jenaer Tor: Dieses wurde in Weimar anstelle von Marius Liesegang von Till Härting gehütet.

Der FCC nahm - wie zu erwarten - von Beginn an das Heft des Handelns in die Hand und ging folgerichtig früh in Führung. In der elften Spielminute war es Pepe Kirchhoff, der nach Vorarbeit von Dion Ajvazi und Luca Wollschläger das 1:0 erzielte. Es dauerte keine zwei Minuten, da erhöhte Osazee Aghatise mit einem sehenswerten und platzierten Fernschuss auf 2:0 für den FCC. Als nächstes hatte Luca Wollschläger nach Ajvazi-Ecke das 3:0 auf dem Kopf. Doch der Ball ging denkbar knapp am langen Pfosten des Weimarer Tores vorbei (17.). Die nächste Großchance bot sich Elias Löder, in dessen Schuss aus spitzem Winkel sich jedoch ein Weimarer warf und so das 3:0 für den FCC verhinderte (20.). In der 22. Spielminute war es dann aber soweit: Eine Flanke von Kichhoff von der linken Seite fand Elias Löder in zentraler Position vorm Weimarer Tor, der nur den Fuß zum 3:0 hinhalten musste. Elias Löder erhöhte dann nach Vorarbeit von Luca Wollschläger auf 4:0. Der hatte dann nach einer halben Stunde wieder das 5:0 auf dem Kopf, fand aber seinen Meister im gut reagierenden SC-Schlussmann Stern. Elias Löder sorgte in der 41. Spielminute aus Nahdistanz mit seinem lupenreinen Hattrick zum 5:0 für den Halbzeitstand in einer einseitigen Partie, in der die Gastgeber sich mühten, letztlich aber bis auf einen Weitschuss nach einer guten halben Stunde durch Queck für keinerlei Torgefahr sorgen konnten.

FCC-Trainer Marco Grote brachte mit Beginn des zweiten Durchgangs Manassé Eshele und Benno Walter für Miguel Boog und Elias Löder in die Partie. Benno Walter war es dann auch, der die erste Chance für den FCC in der zweiten Halbzeit auf dem Fuß hatte, doch er scheiterte an Thurmann, der auf Weimarer Seite für Stern in die Partie gekommen war (50.). An der Statik des Spiels änderte sich nichts: Der FCC dominierte die Partie. Luca Wollschläger machte dann per Kopf das halbe Dutzend voll (52.). Nach toller Vorarbeit von Manassé Eshele, der den Ball in den freien Raum spielte, in den Jona Kratzenberg gestartet war, vollendete dieser mit dem ersten Kontakt direkt zum 7:0 für den FCC (58.). Nur drei Minuten später stellte Dion Ajvazi mit einem Fernschuss aus etwa 18 Metern ins linke Eck auf 8:0. Emilio Munser besorgte kurz nach seiner Einwechslung mit einer Einzelleistung das 9:0 (67.). In der 72. Spielminute war es dann der in die Partie gekommene Moritz Franz, der einen Angriff der Weimarer aus guter Position abschloss. Doch der zu zentral geschossene Ball bereitete Till Härting keine Probleme. Im Gegenzug fiel dann das zehnte Tor für unseren FCC durch Benno Walter (72.). Tristan Teuber nahm sich aus der Distanz ein Herz und stellte auf 11:0 (76.). Das Dutzend voll machte Jona Kratzenberg mit seinem zweiten Treffer nach schöner Vorarbeit von Luca Wollschläger, der den Ball mustergültig von der Torauslinie zurücklegte (78.). Und dabei sollte es auch bis zum Schlusspfiff bleiben.

Der FCC gewann gegen Weimar mit 12:0 und zog damit ungefährdet in die nächste Runde des Thüringenpokals ein, die laut Rahmenterminplan vom 2. bis 4. Oktober stattfinden soll. Die Auslosung hierfür findet am kommenden Samstag in Jena im Rahmen des rRegionalligaheimspiels unseres FCC gegen Hertha II statt.

Die Statistik zum Spiel:

Torfolge:
0:1 Pit Kirchhoff (12.)
0:2 Osazee Aghatise (13.)
0:3 Jona Kratzenberg (22.)
0:4 Elias Löder (25.)
0:5 Elias Löder (41.)
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0:6 Luca Wollschläger (52.)
0:7 Jona Kratzenberg (58.)
0:8 Dion Ajvazi (61.)
0:9 Emilio Munser (67.)
0:10 Benno Walter (72.)
0:11 Tristan Sören Teuber (75.)
0:12 Jona Kratzenberg (80.)

SC 1903 Weimar:
Stern (46. Thumann) - Dietrich (78. Schreff), Ziegner (64. Diomber), Giebel (C), Windhauer (64. Franz), Queck, Pabst, Hanselmann, Diener, Thümmel, Peckruhn (64. Kronberger)

FC Carl Zeiss Jena:
Härting - Aghatise (66. Munser), Reddemann, Ajvazi, Wollschläger, Löder (C / 46. Walter), Kratzenberg, Teuber, Kirchhoff, Werner, Boog (46. Eshele)

Zuschauer: 3.299

Schiedsrichter: Leon Maximilian Metz (Erfurt)
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