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Frauen DFB-Pokal

SV Werder Bremen vs. Frauenfussball USV Jena
1 : 4

Erwartungsgemäß ins Viertelfinale eingezogen

von Pressestelle FF USV Jena

Im Achtelfinale des DFB-Pokal setzte sich erwartungsgemäß der Favorit FF USV Jena gegen den Zweitligisten Werder Bremen durch. Die Tore für Jena erzielten Schiewe, Lagaris, Radtke und Schmutzler.

Mit zwei Siegen in Folge reisten die Jenaerinnen nach Bremen um dort den Viertelfinaleinzug perfekt zu machen. Einfach sollte es nicht werden, denn die Hansestädterinnen hatten sich viel vorgenommen und hatten mit Cindy König die zweiterfolgreichste Torjägerin der 2. Frauen-Bundesliga Nord im Kader. Wie zu erwarten war, standen die Bremerinnen zu Beginn tief und machten die Räume sehr eng. Nach einer Schrecksekunde für den FF USV in der 12. Minute, als die Jenaerinnen gerade noch auf der Linie klärten, kamen sie selbst besser ins Spiel. In der 24. Minute entschied Schiedsrichterin Imke Holtmeyer auf Strafstoß, nachdem Iva Landeka, die kurz zuvor am Außennetz scheiterte (14.), im Bremer Strafraum zu Fall gebracht wurde. Carolin Schiewe verwandelte den Elfmeter sicher vom Punkt zum 1:0. Die FF-USV-Spielerinnen setzten nun nach und belohnten sich mit dem zweiten Treffer des Tages. Nachwuchstalent Louisa Lagaris schob, nach einer tollen und kämpferischen Einzelleistung zum 2:0-Pausenstand für Jena ein (40.).

Wenige Minuten nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit kamen die Bremerinnen noch einmal auf 2:1 heran. Daniela Schacher zog einen Freistoß aus rund 30 Metern von der Seitenlinie aufs Tor und der Ball flog völlig ungehindert durch den Strafraum ins lange Eck (51.). Davon ließen sich die Jenaerinnen nicht entmutigen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis Kathleen Radtke den alten Abstand wieder herstellte. Etwa 20 Meter vor dem Tor erhielt der FF USV einen Strafstoß zugesprochen. Radtke lief an und zirkelte den Ball über die Mauer ins Netz – 3:1 (66.)! Nur drei Minuten später hätte Sabrina Schmutzler erhöhen können, nachdem sie sich den Ball gut erkämpfte, die Torhüterin umspielte aber die Kugel letztendlich nicht im Tor unterbrachte (69.). Doch sie sollte noch eine Chance erhalten. Nach einem sauber vorgetragenen Angriff, erzielte Schmutzler ihr zweites Tor im Wettbewerb zum 4:1-Endstand (79.).

Die FF-USV-Spielerinnen um Laura Brosius freuten sich sichtlich über den Einzug in die nächste Runde und bedankten sich anschließend bei den mitgereisten Anhängern.„Dieser Sieg und damit der Einzug ins Viertelfinale setzt unsere Erfolgssträhne fort. Das Erreichen der nächsten Runde im DFB-Pokal gibt uns nicht nur sportlich weiter Auftrieb, sondern spielt auch ein paar wohltuende Euro in die Vereinskasse ein. Jetzt hoffen wir auf ein gutes Los um Köln wieder ein Stück näherzukommen", sagte FF-USV-Geschäftsführerin Anja Kunick, die das Spiel auf der Tribüne verfolgte.

Am 29. November findet die Auslosung der Viertelfinalpartien statt. Mögliche Gegner sind: FC Bayern München, SC Freiburg, Herforder SV, SC Sand, TSG 1899 Hoffenheim, 1. FFC Turbine Potsdam und VfL Wolfsburg. In der Liga geht es nächste Woche mit der Auswärtspartie gegen Freiburg weiter.

Statistik zum Spiel:

Torfolge:
0:1 Carolin Schiewe (24. / Foulelfmeter)
0:2 Louisa Lagaris (40.)
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1:2 Daniela Schacher (51.)
1:3 Kathleen Radtke (66.)
1:4 Sabrina Schmutzler (79.)

SV Werder Bremen:
Martens - Hamann, Danner, Sachau, Moelter - Schacher, Schröder, Bopp (33. Golebiewski), König (77. Goddard), Wilde - Timmermann (66. Mirbach)

Frauenfussball USV Jena:
Ippensen - Percival, Utes (71. Treml), Schmutzler, Löser (56. Seiler), Radtke, Beil (86. Heinze), Landeka, Lagaris, Brosius, Schiewe

Schiedsrichterin: Imke Lohmeyer (Holtland)

Zuschauer: 146

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