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Männer Thüringenliga 2006/07

FSV Ulstertal Geisa vs. SV Germania Ilmenau
2 : 1

Die Entscheidung fiel vom Elfmeterpunkt!

Spielbericht von John Schmidt (Ilmenau)


Germania Ilmenau trat außer Nico Kiehn und Christian May mit seinem vollen Kader in Geisa an und wollte das Ergebnis vom Hinspiel, das mit 0:1 verloren gegangen war, korri­gieren. Das gelang nicht, obwohl die Mannschaft in spielerischer Hinsicht den Gastgebern überlegen war. Es wurde mit 1:2 verloren, weil die gegeben klaren Torchancen nicht genutzt wurden, Helge Alexy den Einsatz gegen seinen Kontrahenten überzog und der Schiedsrichter nicht das richtige Maß bei der Beurtei­lung der jeweiligen Situation fand. Er verhängte insge­samt drei Strafstöße gegen Ilmenau, über deren Berechtigung man unterschiedlicher Meinung sein kann.

Das Spiel nahm sofort Fahrt auf. Einen Freistoß, aus dem Rückraum in den Ilme­nauer Strafraum getreten, köpfte Daniel Vollmann aus Nahdistanz aufs Tor, doch Germania-Keeper Daniel Schmidt II verhinderte einen frühen Gegentreffer mit einer tollen Parade. Im Gegenzug schlug René Grabe von der Mittelinie einen Freistoß vor das Geisaer Tor. Der Ball erreichte den links postierten Nico Heinrich der aus spitzem Winkel in die rechte Torecke zum 1:0 für die Gäste traf.

Zehn Minuten später kamen die Gastgeber durch eine schwer nach­­zuvollziehende Schiedsrichterentscheidung zum Ausgleich. Robert Simon lief auf Hein­rich auf und ließ sich spektakulär fallen. Der Referee zeigte auf den Punkt und Kai Kerschner verwandelte den Strafstoß in die rechte Torecke. Danach kamen die Ilmenauer zu einigen flüs­si­gen Kombinationen, die dreimal Tobias Huck und Jörg Baranowski in freie Schusspo­si­tionen brachten. Sie scheiterten jeweils, vor dem Geisaer Torwart allein auftauchend, an Ste­ven Zip­perer.

Dem Ilmenauer Tor drohte bei Freistößen Gefahr, die lang in den Strafraum ge­schlagen wurden, letztlich aber nicht verwertet werden konnten. Nach Wiederbeginn suchten die Gast­g­­e­ber stärker die Offensive, während Germania sich defensiv verhielt. Ein von Kersch­ner über Schmidt II gehobener Ball prallte auf die Oberkante der Querlatte. Michael Jüngling passte auf der Gegenseite auf den innen freistehenden Andreas Greßler, der den Ball um Zentimeter verpasste. Erneut geriet Referee Backhaus in den Kreuzfaden der Kritik. Alexy und sein Gegenüber verhakten sich an der Strafraumgrenze und kamen beide zu Fall. Es folgte der nächste Strafstoß, den Kerschner ausführte und Schmidt hielt.

Das Spiel igelte sich danach zwischen den Strafräumen ein und es ergaben sich keine nennenswerten Chancen für beide Seiten. Bis zur 80. Minute, Alexy stand ungünstig zu seinem Gegenspieler und atta­ckier­te diesem im Nachlaufen. Der kam zu Fall und es folgte der dritte Strafstoß, den Tobias Axmann sicher verwandelte. Der folgende Anlauf der Gäste gegen das Geisaer Tor brachte nichts mehr ein.


Ilmenaus Trainer Wieland Kühn war enttäuscht: „Man kann die Spiele nur gewinnen, wenn man seine Chancen nutzt und da hat meine Mannschaft einige herausge­spielt. Über gefallene Entscheidungen will ich mich nicht äußern. Sie sind eben so gefallen.“

Andreas Herzberg, Geisas Trainer meinte: „Ich wäre vor dem Spiel mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, weil ich wusste, wie stark Ilmenau ist. Beide Mannschaften haben dann nachgewiesen, dass sie nicht zu Unrecht im Mittelfeld der Thüringenliga stehen. Wir wurden dafür belohnt, dass wir nicht aufgegeben haben. Bei den vielen Situationen, die bei Zwei­kämp­fen entstehen, kann der Schiedsrichter mal richtig und mal falsch liegen. Der zum Sieg­treffer führende Strafstoß war berechtigt..“


FSV Ulstertal: Zipperer, Patz, Vollmann, Kirchner, Axmann, Arndt, Börner, Johne (77. Th. Neid­hardt), Wünsch (84. Wenig), Simon (63. Ch. Neidhardt), Kerschner.


Germania: Schmidt II, Dobrocki, Grabe, Alexy (84. Volkmar), Heinrich, Schmidt I, Huck,Jüngling, Greßler, Schneider, Baranowski (68. Scheffler).

Schieri: Jürgen Backhaus, Steinheuterode.

Zuschauer: 240

Tore: 0:1 Heinrich (6.), 1:1 Kerschner (14. Foulstrafstoß), 2:1 Axmann (83. Foul­straf­stoß)