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Männer Thüringenliga 2006/07

1. FC Gera 03 vs. SV 1913 Schmölln
3 : 0

Kein Osterfeuer in Gera
Spitzenreiter reicht mäßige Leistung zu klarem Sieg •  Schmöllner Gäste ohne Chance

Das der Gang nach Gera ein schwerer werden würde, war allen beteiligten schon im Vorfeld klar. Fast ungestört zieht der Spitzenreiter aus der Elstermetropole ja seine Kreise. Dennoch waren gut 100 Schmöllner mit nach Gera gereist und hofften auf ein Osterfeuer ihrer Elf und die damit verbundene Überraschung. Zumindest mit einem Punkt liebäugelten, trotz der klaren Konstellation nicht wenige SVS-Anhänger. Das Spiel begann auch nach dem Geschmack der Rot-Weissen, denn bereits nach 2 Minuten eröffnete Jens Haprich mit einem strammen Schuss den Chancenreigen. Doch bereits der Gegenzug zeigte, in welche Richtung es an diesem Tag gefährlicher abgehen sollte. Marc Jahnke legte auf Sebastian Barich quer, und dieser verpasste nur um Millimeter.

 Vielleicht hätte die Partie ja einen anderen Verlauf genommen, wenn Schiri Sven Köhler die Bloss-Attacke im Strafraum gegen den durchgebrochenen Petr Bartejs geahndet hätte (4.). Da hier der Pfiff ausblieb, war das Spiel im Prinzip nach 10 Minuten entschieden. Christian Pafel leitete mit einem riskanten Rückpass den Eiertanz ein, "Rocky" Embingou legte auf Osterhasen Barich ab, und dieser das Ei ins Nest. Von nun an stand der SVS wie das Osterkaninchen vor der Schlange. Die Körpersprache machte deutlich, dass der Gast nicht an seine Qualitäten und Chancen glaubte, sondern nur so heil wie möglich aus dem Stadion der Freundschaft heraus kommen wollte. Das hätte freilich schwer nach hinten losgehen können, hätte der Gastgeber konsequent seine Chancen genutzt. Doch Andy Raab (15.), Marc Jahnke (18.), Rock Embingou (19.) und abermal Raab (21.) und Embingou (34.) ließen dicke Dinger aus. Dies hätte Petr Bartejs nach 35 Minuten bestrafen können, doch verzog auch er aus aussichtsreicher Position. Ebenso Marcel Merkel, welcher die Vorarbeit Christian Pafels nicht nutzen konnte (39.). Nachdem auch Marcel Ast am SVS-Keeper scheiterte nahm der Gastgeber die Mithilfe von Schiri-Assistentin Janina Schuldes in Anspruch, um mit dem 0:2 in der 45. Minute dem Eiersuchen ein vorzeitiges Ende zu bereiten. Gleich drei Gastgeber befanden sich in klarer Abseitspositon, ehe Rock Embingou zum dennoch verdienten 2:0 einschob.

 Nun, zumindest in der zweiten Halbzeit blieb Janina Schuldes fehlerfrei. Das lag daran, dass der SVS kaum in ihre Hälfte vordringen konnte. Das Geschehen spielte sich vornehmlich vor dem Kasten Steffen Mehlhorns ab. Nur einer teilweise überheblichen Spielweise des Tabellenführers war es zu verdanken, dass das Ergebnis in Grenzen blieb. Der Gast schien völlig überfordert und enttäuschte nach den zuletzt starken Leistungen seine Fans. Acht Großchancen der Gastgeber standen in der zweiten Halbzeit lediglich ein nennenswerter Bartejs-Schuss gegenüber. Dass dritte Osterei legte übrigens Ronny Fuhmann nach 81 Minuten in das Schmöllner Osternest, welches hätte an diesem Tag auch überquellen können. Unterm Strich war es ein Spiel, bei welchem es keiner der 350 Zuschauer hätte bereuen müssen, wenn er es nicht gesehen hätte.