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Männer Thüringenliga 2006/07

FC Thüringen Weida vs. SV Germania Ilmenau
3 : 3

Am Ende zählte der Punkt!
von John Schmidt (Ilmenau)


In der Vorwoche hatte Germanias Trainer Wieland Kühn nach der guten Leistung sei­ner Mannschaft gegen Schott Jena darauf hingewiesen, dass zukünftig auch noch schwächere Spiele ins Haus stehen werden. Das sollte sich schon in Weida bewahr­heiten. Obwohl letztlich zum Schluss ein Remis heraussprang und damit der zweite Tabellenplatz behauptet wurde, konnten die Gäste nicht durchgängig überzeugen. Sie begannen stark, überließen nach dem frühen Führungstreffer den Weidaern die Initiative, bestimmten nach Wiederbeginn wiederum die Szene, um dann nach dem Rückstand die Initiative zu ergreifen, die kurz vor dem Abpfiff mit dem Ausgleich be­lohnt wurde.

Kurz nach dem Anpfiff schickte Nico Kiehn mit einem Steilpass Maryan Zachert nach vorn. Mit Mühe konnte FC-Keeper André Franke im Herauslaufen den Ball zur Seite weg schlagen. Erneut war es Kiehn, der Peter Wettengel in Schuss­po­si­tion brachte. Der zog von 25 Metern ab und der Ball schlug zur Gästeführung unter dem Querbalken ein. Damit war aber auch schon der Tatendrang der Ilmenauer beendet. Die Gastgeber übernahmen die Regie im Mittelfeld und spielten verstärkt nach vorn. Germanias Abwehr wirkte nicht souverän und leistete sich Fehler. Nach­dem Christian Petzold einen Freistoß vor das Ilmenauer Tor geschlagen hatte, ver­loren die Ilmenauer die Übersicht und Helge Alexy konnte im letzten Moment den Ball aus der Gefahrenzone bringen. Einen von rechts herein gegebenen Eckball wurde nach einer verunglückten Kopfballabwehr von Hendrik Pohland, mit dem Rü­cken zu Tor stehend, in den rechten Torwinkel gezogen.

Der Ausgleich war fällig. Germania verstand es bis zur Halbzeit nicht, dem Spiel das Gepräge zu geben. Gelungene Angriffszüge hatten Seltenheitswert. Als Zachert von rechts in den Weidaer Strafraum eindrang, wurde er zu Boden gestoßen. Der erwartete Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Die Hausherren wiederum konnten bis zur Pause auch keine Wirkung erzielen.

Mit Wiederbeginn änderte sich das Geschehen. Die Gäste kontrollierten es und bauten einige gute Kombinationen auf. Jörg Bara­nowski, links frei gespielt, kam vor Franke an den Ball und hob ihn ins Tor zum 1:2. Doch schon im Gegenzug konnte die Ilmenauer Abwehr einen Flankenball von rechts nicht verhin­dern, den Markus Hacker, vor dem Tor alleingelassen, in den linken Tor­winkel zum 2:2-Ausgleich köpfte. Die Gäste bemühten sich weiter um den vollen Erfolg. Stan­dards wurden leichtfertig vergeben. Weida konterte mit einem sehens­wer­ten Spiel­zug, der bis in den Ilmenauer Strafraum führte. Der Ball wurde von Pohland aus Nahdistanz über die Torlinie gestoßen. Weida führte mit 3:2. Die Gäste gingen nun voll in die Offensive und wurden dabei von dem Weidaer Felix Patzer unterstützt. Der hatte schon die Gelbe Karte gesehen und behinderte regelwidrig Germania`s Torwart Daniel Schmidt beim Abschlag. Er musste mit der Ampelkarte das Spielfeld verlas­sen und der Gastgeber das Spiel in Unterzahl bestreiten.

Für Ilmenau häuften sich die Gelegenheiten. Aber erst kurz vor Schluss setzte sich Michael Jüngling im Straf­raum durch, legte den Ball Kiehn vor und der bugsierte ihn über den schon am Bo­den liegenden Franke zum 3:3-Ausgleich ins Tor. Der Abgang des Schiedsrichter­kol­lektivs vollzog sich unter den gellenden Pfiffen der Zuschauer, die in Referee Mi­chael Kahl den Sündenbock ausgemacht hatten.


Wieland Kühn, stets kritisch, vermerkte nach dem Spiel: „Es war ein schwächeres Spiel meiner Mannschaft, das sie abgelie­fert hat. Obwohl wir führten, sind wir nicht richtig ins Laufen gekommen. Der Gegner zerstörte viel, erzielte damit Wirkung und wir brachten nie die notwenige Ruhe ins Spiel. Wir gerieten sogar in Rückstand. Heute haben wir nicht mehr als einen Punkt verdient. Zum Schiedsrichter sage ich nichts.“

FC Thüringen: Franke, Krause, Werner, Patzer (77. Disqualifikation), Petzold, Strau­-

be, Seibeck, Hacker, Pohland, Otto (70. Müller), Pahs (46. Luft).


Germania:
Schmidt II; Alexy, T. Huck (69. Greßler), Heinrich, Kiehn, Zachert (56.

Scheffler), Dobrocki, Baranowski, Jüngling, Grabe, Wettengel (76.

Trier).


Schieri: Michael Kahl, Meuselwitz Zuschauer: 120


Tore:
0:1 Wettengel (7.), 1:1 Pohland (21.), 1:2 Baranowski (51.) 2:2 Hacker

(52.), 3:2 Pohland (71.), 3:3 Kiehn (88.).