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Männer Thüringenliga 2006/07

FSV Wacker 90 Nordhausen vs. 1. SC 1911 Heiligenstadt
3 : 1

Torschützen:
1:0 Klaus 17.Min
2:0 Ciesla 21.Min
2:1 Möhlhenrich 43.Min
3:1 Pohl 52.Min


Besondere Vorkommnisse: keine

Spielbericht: P.Greiner (NNZ-online)
Berichte:
P.Greiner (nnz-online)
Es gibt Fußballspiele, da bestimmen nicht die 22 Akteure beider Mannschaften den Verlauf, sondern der Mann in Schwarz. Heute war es Schiedsrichter Dirk Honnef aus Gotha, der sich beim Spiel Wacker Nordhausen gegen 1. SC Heiligenstadt einen Spieler vormerkte. Ein Ergebnis gab es dennoch.
Dirk Honnef, da war sich das sachkundige Publikum einig, hatte sich Torsten Klaus im blau-weißen Wacker-Dress ausgeguckt. Erst erhielt der Nordhäuser Angreifer wegen Spielverzögerung die Gelbe, dann aus einer unsichtigen Strafraumsituation heraus die gelb-rote Karte. Doch erst einmal zu Spiel selbst.

Beide Mannschaften begannen sehr nervös, eigentlich spielte sich in den ersten 15 Minuten fast alles im Mittelfeld ab. Dann wie aus heiterem Himmel ein Paß von Ciesla, Torsten Klaus ist vor dem Heiligenstädter Tormann am Ball, Wacker führt 1:0. Da waren 17 Minuten gespielt. Nur drei Minuten später schießt zuerst Lars Pohl auf das Gästetor, der Ball wird abgewehrt und Ciesla mit einem Volley-Kracher macht das 2:0 für Wacker. Zwei Chancen, zwei Tore. In der 30. Minute dann für Finsterbusch die erste gefährliche Situation durch eine Kerze eines eigenen Mannes, doch der Nordhäuser Torwart hält das Leder fest.
Und so plätschert das Spiel hin, Torsten Klaus hat wegen Spielverzögerung an der Seitenauslinie mittlerweile seine gelbe Karte weg. Unnötig von Klaus, unnötig auch vom Schiri aus Gotha. Vielleicht waren die Nordhäuser mit ihren Gedanken schon beim Pausentee, wer weiß – jedenfalls drückt Möhlhennrich nach zwei Patzern von Braun und Ludwig den Ball unhaltbar ins Nordhäuser Tor – 2:1 in der 43. Minute.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete, müder Fußball auf beiden Seiten. Dann erobert sich Stephan Hoffmann bravourös den Ball, zieht auf der rechten Seite auf und davon, flankt bedrängt in den Strafraum. Dort steht Lars Pohl und schießt überlegt zum 3:1 ein (51.). Hoffmann muß anschließend verletzt ausgewechselt werden. In der 56. Minute kommt Sven Pistorius für Daniel Braun und in der 58. dann ein folgenschwerer Zusammenprall zwischen Torsten Klaus und einem Spieler aus Heiligenstadt am Gästestrafraum. Während fast alle Zuschauer mit gelb-rot für einen Eichsfelder Kicker rechnen, zeigt Dirk Honnef Klaus die gelb-rote Karte.
Was dann noch bis zum Schlusspfiff auf dem Rasen des Albert-Kuntz-Sportparks passiert, das kann man getrost abhaken. Wacker wollte nicht mehr spielen, sondern nur noch das Ergebnis halten, Heiligenstadt konnte nicht mehr spielen. Mit einem satten Freistoß von Ciesla aus 28 Meter in der 92. Minute endete das Spiel.

Trainerstimmen:
Mathias Fütterer (SC Heiligenstadt):
Die Enttäuschung bei uns ist sehr groß. Die Wahrscheinlichkeit, Wacker noch einmal in so schwacher Form anzutreffen wie heute ist eher gering. Drei individuelle Fehler führten zu den Gegentreffern. Meine Jungs haben ihr Potential leider nicht abgerufen.
Uwe Etzrodt (Wacker Nordhausen):
Ich bin erst einmal froh, dass wir gewonnen haben. Es war ein richtungsweisendes Spiel für den weiteren Saisonverlauf. Natürlich kann ich mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, nicht zufrieden sein. Die optimale Chancenverwertung in der Anfangsphase hat uns leider keine Sicherheit gebracht, ganz im Gegenteil haben wir wieder um das Gegentor gebettelt und es auch kurz vor der Pause bekommen. Ich hatte die Mannschaft taktisch umgestellt und es ist noch nicht alles so aufgegangen, wie ich es mir gewünscht hatte.
Aufstellung:
Wacker 90: Finsterbusch-T.Steinberg, Ludwig, Elle, Taute - Hoffmann(55.Töpfer), Brack, Ciesla, Braun(56.Pistorius)-Pohl(85.Verkouter), Klaus(59.GRK)
Heiligenstadt: Hottenrott - Kruse, Riethmüller, Papst, Deppe, Ständer, Wehr, Orschel (77.Siebert), Held, Möhlhenrich, Lubojanski
Schiedsrichter: Honnef (Gotha)