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Männer KÖSTRITZER POKAL

SpG Bad Lobenstein/Helmsgrün vs. FSV Martinroda
3 : 1

Koseltaler vernaschen auch Martinroda

Spielbericht von Bernd Schneider (Bad Lobenstein)

Der VfR Bad Lobenstein steht im Achtelfinale des Thüringen-Pokals und dokumentierte vor 150 Zuschauern, auch gegen den Aufstiegsfavoriten der Verbandsliga nicht nur mithalten zu können, sondern sie vor allem in der 2. Hälfte förmlich auseinander genommen zu haben. So hätte dieser Sieg noch klarer ausfallen, vor allem aber früher in Sack und Tüten sein können.
 
Dass die Gäste aus dem Ilmkreis ob der bisherigen Resultate des VfR gewarnt waren, zeigten sie gleich mit ihrer ersten Aktion. Sie wollten frühzeitig alles klären. So startete Sedar Suliman über die linke Seite ein beherztes Solo, das mit einer Flanke im Toraus endete (2.). Auf der Gegenseite wurde dann Markus Baer vom reaktionsschnellen Torwart Philipp Konjevic aufgehalten (3.). Zügig ging es weiter zwischen beiden Strafräumen hin und her, erst nach rund einer Viertelstunde beruhigte sich das Anfangsfeuerwerk. Augenscheinlich waren bei den Gästen ihre Seitenwechsel auf die beiden schnellen Außenstürmer Ibrahim El Hajj und Suliman, die jedoch mit Tim Gössinger und Marco Narr auch schnelles Begleitpersonal hatten. Doch Suliman konnte sich einmal gegen Narr durchsetzen. An der Grundlinie baute sich aber der VfR Keeper Richie Steinbach auf und konnte so den Einschlag verhindern (24.). Der VfR hatte einen Lehrbuch-Angriff als Antwort parat : Kevin Hammerschmidt schickte Sebastian Mai, dieser bediente sofort Oliver Hölzel auf der gegenüber liegenden Seite. Doch Hölzel und der aufmerksame Konjevic prallten zusammen (32.). Dann tauchte erneut Baer vor Konjevic auf, die Hand des Gästetorhüters hielt aber den Schlenzer auf (35.). Baers dritter Versuch gelang dann wenig später. Hölzel kam über rechts und nur Baer kam am langen Pfosten an das Leder (38.). Diese Führung war bis zu diesem Zeitpunkt schon überfällig, bedenkt man, dass auch Hammerschmidt noch einmal an Konjevic (42.) hängen blieb.
 
Der höherklassige Gast war nun nach dem Seitenwechsel gefordert. Doch Marc Fernandos Schuss (49.), den Steinbach mit den Fäusten klärte, zauberte keine Schweißperlen in die VfR-Gesichter. Statt dessen durften die Gäste ein um das andere Mal durchblasen, was die Koseltaler für Chancen liegen ließen. In das verwaiste Martinrodaer Tor brachten die Koseltaler den Ball nicht (57.), eine Minute später stahl Konjevic Hölzel, der frei vor ihm auftauchte, die Show und hielt den Flachschuss (58.) und hatte dann auch das Glück des Tüchtigen, als Hammerschmidts Flugkopfball nach Hölzel-Flanke knapp am Pfosten vorbei strich (68.). Sollte sich das alles rächen ? Nach einem Eckball stieg Rudi Müller am höchsten, der Klärungsversuch von Hölzel auf der Linie landete jedoch im eigenen Netz (72.). Der VfR hatte jedoch mit einer drohenden Verlängerung nichts am Hut und spielte weiter den Ball, den die Mannschaft spielen kann. Irgendwann muss es doch fallen, das Tor ! Und es fiel. Sebastian Mai startete an der Mittellinie gegen zwei Abwehrspieler ein Solo, konnte noch unter Bedrängnis auf Hammerschmidt ablegen, der den starken Konjevic den Ball um die Ohren segeln ließ (77.).  Zwar zuckte der Gast noch einmal, doch nach dem Ausritt von Sebastian Tens aus der eigenen Hälfte, der erst im Strafraum von Martinroda durch das Foul vom Schlußmann gestoppt wurde, war klar, wer den Sieg im Koseltal einfahren wird. Sebastian Mai schnappte sich den Ball und versenkte den Foulelfmeter gewohnt sicher (87.).

Die Statistik zum Spiel:


Torfolge:

1:0 Markus Bär (38.)

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1:1 Rudi Müller (72.)

2:1 Kevin Hammerschmidt (77.)

3:1 Sebastian Mai (87./ST)


SpG Bad Lobenstein/Helmsgrün:

Steinbach - Wirth, Schröder, Bär (46. Dittmar), Köcher (C), Hölzel, Narr (76. Linke), Hammerschmidt (84. Wiechert), Mai, Tens, Gössinger


FSV Martinroda:

Konjevic - Rudi Müller, Langhammer, Seel, Suliman, Tommy Müller, Weidlich (46. Hertel), Nowak (C), Fernando, Heymel (67. Habichhorst), El Hajj


Zuschauer: 150


Schiedsrichter: Marko Linß (Neustadt bei Coburg)

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