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Männer Thüringenliga 2006/07

1. FC Gera 03 vs. SV Germania Ilmenau
7 : 3

Ein Spiel für die Tribüne!
von John Schmidt (Ilmenau)

Beide Mannschaften hatten bereits vor dem Spiel ihr Saisonziel erreicht. Gera war Meister und Ilmenau lag auf einem gesicherten Tabellenplatz. Die Entscheidung über einen wichtigen Wettbewerb stand aber noch an. Im Fairplay führten die Gäste mit fünf Punkten vor den Haus­herren. Deshalb befleißigten sich Beide um eine entsprechende Gangart, nahmen die Beine hoch und gaben dem Fußballspiel freien Lauf. Damit ist auch die hohe Torausbeute zu erklären, denn im Vordergrund stand das Angriffsspiel, von dem beide Mannschaften ausgie­big Gebrauch machten. Dafür ließ aber die Deckungskonsequenz mehrfach zu wünschen übrig. Den Unparteiischen kam das entgegen. Er verteilte nur jeweils einmal Gelb und das bei den fälligen Strafstößen. Mit diesem Pat bleiben die Ilmenauer an der Spitze des Faiplay-Wettbewerbes.

Die Zuschauer schließlich freuten sich über die Torflut und anerkannten die Leistung beider Mannschaften. Obwohl Gera zeitweise Feld überlegen war, zeigte auch Ger­mania ausgezeichneten Kombinationsfußball und hätte sich durchaus einige Treffer mehr verdient. Die erste größere Gelegenheit verzeichneten die Gäste Nach einer Kombination, die über die linke Seite lief, stieß Christian Huck zur Grundlinie vor, schoss dann aber übers Tor. Innen standen Jörg Baranowski und Andreas Greßler frei. Gera ging durch Sebastian Barich in Führung. Seinen ersten Versuch wehrte Daniel Schmidt II mit dem Fuß ab. Der Ball stieg hoch und wurde vom Schützen unter den Balken geköpft. Die Gastgeber erhöhten auf 2:0. Andy Raab jagte die Kugel an den linken Pfosten. Der zurückspringende Ball prallte vom Körper Tobias Friedrichs in die rechte Torecke. Für Ilmenau ergaben sich durch Nico Kiehn und Baranowski Gelegenheiten, ehe Michael Jüngling auf 1:2 verkürzte. Über Greßler und René Grabe war der Ball zu ihm gelaufen und er brauchte nur noch einzuschieben. Postwe­n-dend stellte Nico Sadlo mit einem Volleyschuss in die linke Torecke den alten Abstand wie­der her.

Sofort nach Wiederbeginn erkämpfte sich Christian Huck an der rechten Torauslinie den Ball, Jüngling leitete weiter und Baranowski schoss den Ball zum 2:3 ins Tor. Johannes Volkmars einzigen Fehler nutzte Sadlo zum 4:2. Er kam halblinks in Ballbesitz und traf in die lange Ecke. Nico Heinrich startete durch, wurde im Strafraum von den Beinen geholt und ver­wandelte den Elfmeter selbst zum 3:4 in die linke Ecke. Tobias Friedrich blieb bei einem Flankenball vor dem Ilmenauer Tor ungedeckt und köpfte zum 5:3 ein. Jüngling schien das 4:4 gelungen zu sein, doch der Assistent zeigte eine Abseitsstellung an. Benjamin Pilz wurde rechts frei gespielt. Sein Heber ging knapp über das Tor. Dann hinderte Helge Alexy Nico Quade am Torschuss. Fache entschied auf Strafstoß. Quade ließ Schmidt II keine Chance und erzielte das 6:3. Der Ilmenauer Keeper wehrte gedankenschnell einen Scharfschuss von Robin Pfeiffer ab und der Ball wurde von Rock-Simplice Embingou zum 7:3-Endstand ins leere Tor geschlagen.

Den Schlusspunkt setzte Baranowski. Er scheiterte aber im Alleingang am Geraer Schlussmann Jens Roß. Germania-Trainer Wieland Kühn hatte ein gutes Spiel gesehen, an dem beide Mannschaften ihren Anteil hatten: „Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen. Ich sah bei meiner Mannschaft Fähigkeiten, die es ihr ermöglichten ordentlich mitzuspielen. Der Ball lief gut, die Atmosphäre war gut, die Einsatzbereitschaft war gegeben und wir hatten viele gute Spielszenen nach vorn. Unsere drei erzielten Tore sind Ausdruck dessen, abgesehen von den ausgelassenen Gelegenheiten. Wir lieferten eine respektvolle Leistung ab.“


1. FC 03: Roß, Bloss, Friedrich (80. Pfeiffer), Fuhrmann, Ast (72. Bangemann), Neubert, Barich, Raab, Embingou, Winterkorn, Sadlo (72. Quade).

Germania: Schmidt II, Volkmar, Grabe, Alexy (77. Tobias Huck), Dobrocki, Heinrich, Christian Huck (71. Pilz), Kiehn, Greßler, Jüngling, Baranowski.


Schieri: Sven Fache, Altenburg

Zuschauer: 350


Tore: 1:0 Barich (16.), 2:0 Friedrich (22.), 2:1 Jüngling (44.), 3:1 Sadlo (45.), 3:2 Ba­ra­nowski (46.), 4:2 Sadlo (50.), 4:3 Heinrich (63.), 5:3 Friedrich (67.), 6:3 Qua­de (77.), 7:3 Embingou (83.).