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Männer Thüringenliga 2006/07

SV BW Niederpöllnitz vs. SV SCHOTT JENAer Glas
0 : 2

BW: Weißgärber, Daburger, Behling, Thom, Pohle, Oertel, Dennler, Peters (GK), Böttger, Wolfersdorf (76. Rüdiger), Fischer (30. Lemke).

GW: Just, Kirsten (78. Schneider), Schakau, Ulrich, Krause, Kaiser (85. R.Sobek/GK), Wunderling, Lippold (46. Henning), Bengs, Sawitzkij, Urbansky

 

Schiri: Kruse (Hundeshagen), Zuschauer: 85

Tore: 0:1 Wunderling (43.), 0:2 Kaiser (79.)

 


Vor der Partie gegen Glaswerk bekam die I. Mannschaft von der
Firma Thora life GmbH, vertreten durch Geschäftsführer Beh-
ringer, einen Satz neue Spielkleidung überreicht.
(Für größeres Foto klicken)

„Entschuldigung“, meinte Jacob Fischer, er konnte nach 30 Minuten wegen einer Fußverletzung das endgültige Thüringenliga-Aus nicht verhindern helfen. „Entschuldigung“, meinte Jan Behling, der in seiner Analyse, dass „einfach nicht mehr drin gewesen“ sei, sicherlich nicht nur seine eigene Person gemeint hatte. Tatsächlich konnte der Gastgeber diesen Abstieg aus der höchsten Spielklasse auch deshalb nicht verhindern, weil es den tapferen Blau-Weißen auch heute einfach an personal mangelte, eine Partie mal an sich zu reißen, zähnefletschend über den Platz zu toben, absoluten Tor- und Siegeswillen zu zeigen. In Ansätzen war das durchaus bei dem einen oder anderen zu sehen, aber für die Qualität Thüringenliga reicht es eben nicht ganz und schon gar nicht über 90 Minuten.

Niederpöllnitz begann stark und Schiri Kruse meinte nach dem Spiel: „Wenn ihr da ein Tor macht …“, aber die Gastgeber machten den Treffer trotz der beiden Möglichkeiten von Daburger und Peters (5./6.) nicht, im Gegenteil. Über die Spieldistanz gesehen, erscheint dann erst Daburger wieder in der Liste nennenswerter guter Möglichkeiten – in der 89. Minute! Blau-Weiß beäugte zunächst misstrauisch das Treiben der von Schakau gelenkten Viererkette. Ja kein frühes Gegentor einfangen. So war zwar die Abwehr der Hausherren hellwach, besonders Dennler nahm seinen Job gegen Bengs sehr ernst, aber nach vorn ging halt nicht viel. Auch Glaswerk, immerhin in völlig anderen Tabellenregionen angesiedelt, brauchte so seine Anlaufzeit, kam erst nach 15 Minuten, da aber richtig, durch Wunderling zu einer Riesenchance. 11 Minten später rauscht ein Außenristschuss von Kaiser in die Arme Weißgärbers – keine Gefahr. Beide Teams ließen nicht viel in Sachen Offensive zu, Schott zwar mit spielerischen Vorteilen, aber recht humorlos immer wieder über die Mitte. Bei Niederpöllnitz lag hinsichtlich der Marschroute Flügelspiel alles auf Eis. Krause hatte nach 37 Minuten die nächste Unterhaltung für das wieder spärlich erschienene Publikum parat, aber Weißgärber ist blitzschnell abgetaucht und hält den verdeckten Schuss. Nicht gerade dienlich für die Hausherren war die Verletzung von Fischer bereits nach 30 Minuten, die ab diesem Moment nur noch einen Wechsler, den 44jährigen Rüdiger, auf der Bank hatten. Nach 40 Minuten zückte der Schiri-Beobachter sein Buch und notierte die elfmerterreife Abwehraktion Dennlers gegen Bengs- Glück für Blau-Weiß. Das verließ Niederpöllnitz fast erwartungsgemäß kurz vor der Halbzeit. Schott hatte im Tempo angezogen, die besseren Möglichkeiten herausgearbeitet und ging verdient durch einen schönen Heber Wunderlings in Führung (43.).

 


Aufregungen blieben den Zuschauern zunächst in Durchgang 2 erspart. Die Glaswerk-Kette spulte ihr Programm ab und die Gastgeber fanden keinerlei geeignete Mittel, sich energisch in Szene zu setzen. Besonders die vor dem Spiel vom Trainer aufgezeichneten Räume zum Flanken blieben unverändert Tabu-Zone. Betreten verboten. Das Bild änderte sich auch nicht wesentlich, als bereits 70 Minuten gespielt und Niederpöllnitz von seiner letzten Wechselmöglichkeit gebrauch gemacht hatte. Von nun an allerdings legten die Gäste wieder einen Zahn zu und hatten prompt ihre Chancen (Sawitzkij/70.). Wunderling, enorm agil, leitete dann mit seinem Sturmlauf auf Weißgärber das 0:2 ein. Seinen Schuss kann der Keeper zwar noch abwehren, aber irgendwie kommt der Ball zu Kaiser, der lässt Weißgärber aussteigen und markiert die Spielentscheidung. In der 90. Minute kann sich der BW-Torwart noch einmal großartig gegen Wunderling auszeichnen. Das änderte freilich nichts mehr an der allgemeinen Spielaussage: Glaswerk gewann verdient, weil es seine Chancen konsequent suchte, sowieso mehr hatte und in den entscheidenden Zonen auch den einen oder anderen besseren Spieler in seinen Reihen sah.

 


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