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Männer Thüringenliga 2006/07

FC Einheit Rudolstadt vs. SV BW Niederpöllnitz
2 : 2

FC Einheit Rudolstadt – SV BW Niederpöllnitz       2:2 (1:1)

 

FC: Müller, Gerlach (81. Staude), Lorenz, Wachsmuth (GK), Hiersche, Langhammer, Walther, Thiele, Metsch (GK), Franke (62. Hermann), Seibel

 

BW: Weißgärber, Daburger, Eichelberger, Pohle, Oertel (GK), Dennler, Peters, Fischer (GK/ 74. Dix), Lemke (GK/ 80. Thom), Behling, Böttger (80. Rüdiger).

 

„Jaaah, er lebt noch!“ – Man muss ja niemand erklären, aus welchem Gassenhauer diese Zeile stammt. In Abwandlung des weiteren Textes könnte man fortfahren: „… der Niederpöllnitzer Kampfeswille“. Wieder einmal verdarben die abstiegsbedrohten Ostthüringer einer Mannschaft ihre kulturellen Pläne. Nach der Weihnachtsfeier der Gothaer musste nun auch Rudolstadt den avisierten lockeren Besuch eines Musicals mit ein paar Misstönen verbinden.

Dabei hatten sich die Gäste die Führung, die nach 18 Minuten fiel, wirklich verdient. Die gingen nämlich mit aggressivem Forechecking die Partie an. Daburger, Fischer, Lemke – alle leisteten einen enormen Aufwand, um den FC bereits weit in dessen Hälfte zu stören. Erste Früchte hätte fast Fischer geerntet, der aber am tollen Reflex von Müller scheitert (5.) und sowieso im Abseits stand. Und nach Foul an Oertel jagt Peters den Freistoß am Tor vorbei (6.). Schweißtreibende Aktionen vom FC bis dahin nicht zu vermelden. Die Gastgeber befanden sich in zurückhaltender Spiellaune, hatten nach vorn noch nichts zusammen gebracht, weil Niederpöllnitz enorm gut stand und auch hinten keinerlei Kompromisse einging. Nach 18 Minuten bringt Lemke eine Superflanke auf den Kopf von Fischer und der erzielt sein erstes Pflichtspieltor für BW. Zwei Minuten später trifft Eichelberger das Spielgerät nicht richtig. Rudolstadt bemühte sich, die bisherige spielerische Blamage in Grenzen zu halten und kam nun besser in die Partie. Schüsse von Walther (21., 25.) wurden aber eine Beute von Weißgärber. Aber der Ausgleich lag nun in der Luft. Wie er allerdings dann fiel, das brachte die Niederpöllnitz schon aus der Fassung. Zunächst greift niemand den 18jährigen Langhammer an, dessen Flanke bugsiert Seibel mittels Hacke ins Netz (27.). Ein brachialer Freistoß von Wachsmuth (36.) und ein in der FC-Abwehr stecken gebliebenes Geschoss von Behling (37.) beendeten eine vom Ergebnis her gerecht ausgegangene Halbzeit.



Deshalb fahren wir gerne nach Rudolstadt:
Plakat in der Gäste-Kabine

Gleich fällt das 0:1 durch Jacob Fischer.

Lieferte die Vorlage für das 2:1 - Junior
Tino Langhammer

Umzingelt: Marcus Dix

Immer öfter: Torjubel von Jan Behling

Nur "ein Bein" - Chance zum Sieg dahin

 

Durchgang 2 begann mit einer brenzligen Situation für Niederpöllnitz. Nach einem hektischen Durcheinander im Strafraum klärt Weißgärber gegen Hiersche in einer recht rustikalen Art, „bei der mancher Elfmeter gepfiffen hätte“ (BW-Präsident Weigelt). Rudolstadt hatte wohl in der Kabine eine tüchtige Lektion gehört, denn der Gastgeber kam peppig in diese Hälfte hinein und Niederpöllnitz versammelte sich mit fortlaufender Spielzeit zum kollektiven Betteln um den zweiten Gegentreffer. „Wir nahmen überhaupt nicht mehr die Köpfe hoch. Ich bin fast ausgerastet“, analysierte Abwehrmann Dennler diese kritische Phase. Hiersches Chance in der 57. Minute (Böttger rettet bei dem gefährlichen Flachschuss) leitete eine enorme Druckperiode für den FC ein. Niederpöllnitz hatte sich fast komplett zurückgezogen, musste „mehr tun“ (E. Hochsieder) und „hatte vorn keine Anspielpunkte mehr“ (Weigelt). Das 2:1 für die Gastgeber entsprang dann allerdings einer Fehlentscheidung des leicht FC-tendenziös in Halbzeit 2 agierenden, ansonsten aber seine wenigen Fehler gut verteilenden Schiris. Nach Foul an Behling gibt es nicht Freistoß für BW, sondern Ecke für den FC und die landet letztlich nach mehreren Versuchen durch Lorenz im Kasten. Da hätte wohl niemand mehr auf Niederpöllnitz gewettet, aber Rudolstadt lehnte sich unverständlich leichtfertig zurück, ließ Niederpöllnitz wieder mitspielen und die Gäste nahmen die Einladung dankend an. Die Flanke von Dix segelt klasse über alle hinweg, hinten schleicht sich Behling heran und hat wenig Mühe, zum letztlich verdienten Unentschieden einzuschieben (78.). Und wenn der eingewechselte Rüdiger auch ein rechtes Bein gehabt hätte, wären die Gesichter der Gastgeber vielleicht ganz eingefroren (87