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Männer Thüringenliga 2006/07

SV 1913 Schmölln vs. FSV Wacker 90 Nordhausen
2 : 0

Perfekter Start ins Fußballjahr 2007

Engagierte Mannschaftsleistung Grundlage für verdienten Sieg

Fußballinsider wissen die Bedeutung des ersten Spiels nach der Winterpause einzuordnen. So barg auch die Begegnung des SV Schmölln mit den spielstarken und unbequemen Wackeranern aus Nordhausen eine gewisse Brisanz in sich. Beide Vereine warteten zudem mit einem neuen Trainer auf, welcher auf einen guten Einstand hoffte. In diesem Rennen hatte SVS-Coach Andrè Barylla gegenüber seinem Kollegen Udo Hoffmann am Ende eindeutig die Nase vorn.

Das Spiel begann leicht zerfahren, mit je einem Schuss durch Petr Bartejs hüben (1.) und Lars Pohl drüben (9.). Dazwischen lagen je eine Zittereinlage der Abwehrreihen, welche ihre Torhüter in die Bredouille brachten. Nach und nach neigte sich die Waage jedoch Richtung Gastgeber. Die Chancen nahmen an Qualität zu. Jens Haprich und Ronny Becker setzten erste Ausrufungszeichen. Bei Christian Pafels Schuss aus spitzem Winkel rissen die Fans schon die Arme in die Höhe, doch der Ball zischte knapp am Ziel vorbei (26.). Die Gäste hatten offensiv nur wenig Zählbares zu verbuchen. Eine Hackenablage des Wacker-Kapitäns Sven Pistorius nutzte Stephan Hoffmann zum einzig heissen Schuss, doch Steffen Mehlhorn war im bedrohten Aluminium-Eck.

Der SVS zeigte sich mannschaftlich geschlossen und kampfstark. Mit letztem Einsatz brachte der gefoulte Jens Haprich das Streitobjekt zu Petr Bartejs und dieser erzielte in alter Manier die verdiente SVS-Führung (31.). Nur 5 Minuten später wuchtete er das Leder erneut Richtung Wacker-Maschen, doch Christian Finsterbusch konnte den Ball heraus kratzen. Einem Becker-Schuss von der Strafraumgrenze fehlten auch ein paar Zentimeter (37.), so dass es mit der, für die Gäste schmeichelhaften, 1:0-Führung in die Kabinen ging.

Nach Wiederbeginn stotterte der Schmöllner Motor vorerst. Dass Cornelius Brack seinen "Riesen" in der 47. Minute nicht nutzen konnte, war vielleicht die Spielentscheidung. Er war nach einem Eckball völlig frei am 5-Meter-raum zum Schuss gekommen, scheiterte jedoch mit seinem unplatzierten ball an einer Fußabwehr Steffen Mehlhorns und vergab damit die einzige Wacker-Großchance. Wie in alten Tagen präsentierte sich dagegen Petr Bartejs. Unter Bedrängnis köpfte er eine Haprich-Flanke artistisch ins Toreck (57.). Wacker blieb blass und fand nicht ins Spiel. Auch nachdem sich der Gastgeber weit zurück zog, konnten die Hoffmann-Schützlinge die Hausherren nicht in Gefahr bringen. Mit viel Laufbereitschaft und großer Moral wusste der SVS einen geordneten Spielaufbau der Gäste zu verhindern.

Top-Torjäger Torsten Klaus konnte sich zu keinem Zeitpunkt in Szene setzen und wurde nach 73 Minuten von Hauke Lattmann ersetzt. Während die "Doppelkörner" ratlos wirkten erarbeitete sich der Gastgeber im Konterstil noch zwei Hundertprozentige. Als Jens Haprich den Ball an Sebastian Elle vorbei legte und von diesem im Strafraum zur Strecke gebracht wurde, verweigerte Schiedsrichter Raik Perner aus Jena den Knopfstädtern jedoch den fälligen Elfmeter (77.). Ronny Becker hatte das dritte Tor dennoch auf dem Fuß, als er nach einem abgewehrten Wacker Eckball allein auf Christian Finsterbusch zusteuerte. Der tiefe Boden zeigte aber auch bei ihm seine Wirkung. Etwas überhastet schob er den Ball in die Arme des Wacker-Keepers (83.).

Das konnte jedoch die Freude der 180 Zuschauer nicht drüben. Nach dem Schlusspfiff feierte man in Schmölln die ersten drei Punkte des Jahres und dies überaus verdient.

Schmölln: Mehlhorn, Podlesak, Merkel, Hußner, Hertsch, Pinder, Haprich, R. Becker (83. Neuber), Stöber, Bartejs (85. Böckel), Pafel (65. Neumaier)

Nordhausen: Finsterbusch, Elle, Ludwig, N.Steinberg (72.Kohlhause), Taute - Brack, Hoffmann, Pistorius, Töpfer - Pohl, Klaus (72.Lattmann)

Zuschauer: 180 (3 Gäste)
Schiedsrichter: Perner (Jena)
Torfolge: 1:0, 2:0 Bartejs (31./57.)