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Männer Thüringenliga 2006/07

BSV Eintracht Sonderhausen vs. SV BW Niederpöllnitz
5 : 1

Klare Sache nach dem Wechsel

(Steffen Kliebisch, Sondershausen)


Endlich! Nach mehr als 3 Monaten Fußballpause rollt das Leder wieder in der Landesliga. Die Eintracht empfing zum Auftakt die Vertretung aus Niederpöllnitz. Dort setzte es in der Hinrunde eine 2:3 Pleite. Das sollte heute nicht noch einmal passieren. Für das Unternehmen "Revanche" stand Olaf Glage ein prall gefüllter Kader zur Verfügung. Dieses Glück hatte sein Gegenüber nicht.
Aufgrund des fast ununterbrochenen Regens am Samstag Vormittag war an eine Austragung auf dem Hauptplatz nicht zu denken. So mussten die Teams auf den Kunstrasen ausweichen.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Der Sekundenzeiger hatte noch keine zwei Runden geschafft, da zappelte das Leder schon hinter Ex-Eintrachtler Jens Weißgärber im Netz. Axel Duft hatte aufgelegt und Daniel Rasch aus mehr als 20 Metern direkt abgezogen. Nur 3 Minuten später setzte sich Martin Rießland prima auf der rechten Seite durch, fand mit seinem Rückpass auch Sebastian Caspar, doch dessen Schuss aus 10 Metern wurde abgeblockt (5.). Der Beginn sah also gut aus, trotzdem wäre um ein Haar nach 12 Minuten der Ausgleich gefallen. Andy Lemke lief nach einem bösen Fehler von Tino Gerschewski allein auf Lars Greschke zu, doch die neue Nummer 1 der Gastgeber konnte zur Ecke klären. Auf der anderen Seite setzte sich Sebastian Caspar an der Grundlinie durch und spielte den heranbrausenden Marcel Wattrodt an. Erneut verhinderte ein Niederpöllnitzer Abwehrbein den Treffer (15.). Nach einem gefährlichen Kopfball von Marcel Kloth nach Ecke von Axel Duft verflachte die Partie aber zusehends und die Gastgeber machten den Tabellen-Vorletzten mit vielen Fehlern wieder stark. Wirklich gefährlich wurde es vor dem Kasten von Greschke aber nicht. Nur bei einem Weitschuss von Christian Oertel musste er eingreifen (38.). Im direkten Gegenzug fand Axel Duft den agilen Sebastian Caspar, der mit seinem Schuss aber an den Fäusten von Jens Weißgärber scheiterte (39.). Drei Minuten vor dem Pausenpfiff passierte dann das, was man unbedingt vermeiden wollte - Niederpöllnitz kam zum Ausgleich. Christian Oertel lupfte einen Freistoß in den Strafraum, Marcel Peters zog aus fast unmöglichem Winkel ab und traf (42.).

Die Pause war für die Eintracht-Kicker reichlich kurz. Olaf Glage brauchte nicht lange um lautstark seine Sicht der Dinge darzulegen. Dann schickte er seine Truppe wieder raus in den strömenden Regen. "So hab ich ihn noch nie gehört" sagte Sven Baumann nach der Partie. Die Pausenpredigt zeigte Wirkung. Zwar kamen die Gäste durch Andy Lemke zuerst gefährlich vors gegnerische Tor (51.), danach aber übernahm die Eintracht wieder das Zepter. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Axel Duft spielte per Freistoß Sebastian Caspar an, der drehte sich geschickt um seinen Gegenspieler und versenkte die Pille rechts unten im Eck (53.). Nur 3 Minuten später legte das Torgespenst nach. Diesmal ging ein Freistoß von Martin Rießland voraus, wieder war Caspar zur Stelle (56.). Unverständlicherweise gaben die Gastgeber danach das Spiel wieder aus der Hand. Nur der sehr starke Martin Rießland hatte in der Folge eine gute Chance, scheiterte nach Ablage von Caspar aber an Weißgärber. Auch dessen Gegenüber durfte sich noch einmal auszeichnen. Nach einem weiten Einwurf prallte der Ball von einem Kopf aus dem Gewühl Richtung Tor und Lars Greschke musste sich ganz lang machen, um das Leder um den Pfosten zu lenken.
Die endgültige Entscheidung besorgte Sebastian Caspar 15 Minuten vor dem Ende. Sein 4:1-Abstaubertor nach einem Pfostenschuss von Martin Rießland bedeutete einen lupenreinen Hattrick. Frank Tanne gab seinen Mitspielern den entscheidenden Tipp zum Toreschießen - "Guckt einfach wo Basti steht und sprintet dann schnell vor ihn!". Martin Rießland hatte scheinbar zugehört, Nach einem Freistoß von Axel Duft stand er einen Meter vor Caspar und traf per Kopf zum 5:1 Endstand.

Das Spiel der Eintracht hatte heute Höhen und Tiefen. Der Sieg ist sicher verdient, wenn auch ein Tor zu hoch. Richtig zufrieden war Olaf Glage nicht. Er ärgerte sich, dass seine Mannschaft den Gegner wieder unterschätzt und durch viele Fehler stark gemacht hat. Dennoch sieht er die Mannschaft auf dem richtigen Weg. In Richtung Gera schaut er trotz 9 Punkten aus den ersten 3 Rückrundenspielen nicht: "Wir wollen erstmal den zweiten Platz sichern und uns spielerisch verbessern."


Tore:
1:0 Daniel Rasch (2.)
1:1 Marcel Peters (42.)
2:1 Sebastian Caspar (53.)
3:1 Sebastian Caspar (56.)
4:1 Sebastian Caspar (75.)
5:1 Martin Rießland (88.)

Schiedsrichter:
Jürgen Backhaus (Steinheuterode)
Thomas Föllmer (Steinbach)
Christian Müller (Beuren)

Zuschauer:
200 (ca. 5 Gäste)

Aufstellung BSV Eintracht Sondershausen:
Lars Greschke - Tino Gerschewski, Frank Tanne, Lars Plachy, Marcel Wattrodt - Marcel Kloth (46. André Bohne), Daniel Rasch (78. Kevin Kufs), Axel Duft, Martin Rießland - Sven Baumann (77. Dennis Demmer), Sebastian Caspar

Aufstellung SV Blau-Weiß Niederpöllnitz:
Jens Weißgärber - Heiko Daburger, Dirk Eichelberger, Ruben Thom, Sebastian Pohle, Christian Oertel (66. Marcus Dix), Jorg Dennler, Marcel Peters, Michel Wolfersdorf, Andy Lemke (66. Jan Behling), Henning Böttger

Gelbe Karten:
- / Sebastian Pohle