zLiga Vereinshomepage CMS mit Ligaverwaltung
Thüringer Fußball
Übersicht
Nachrichten
Nachricht suchen
Mannschaft suchen
Paarungen
Tabelle
Spielberichte
Spielplan
Statistik
Saisonverlauf
Kreuztabelle
Pokalwettbewerbe
Interaktives
Forum
Gästebuch
Tippspiel
Informatives
Archiv
Impressum
Links


Facebook Twitter


powered by zLiga Ligaverwaltung

%SPALTELINKS2%

zurück

Männer Thüringenliga 2006/07

FSV Wacker 03 Gotha vs. SV BW Niederpöllnitz
0 : 1

Was für eine tolle Leistung
Spielbericht von Harry (Niederpöllnitz)
 

Es würde ein toller Tag werden. Das war den Niederpöllnitzern spätestens zu dem Moment klar, als sie auf der Hinfahrt nach Gotha die Weihnachtsplätzchen von Mama Pohle kosteten. Einfach perfekt.


Niederpöllnitz hatte im Vergleich zum Unentschieden gegen Sonneberg nur Schumacher gegen Thom ausgetauscht. Auch die Gastgeber mussten kurz vor Spielbeginn ihre Aufstellung ändern: Müller winkte ab, für ihn rückte Greßler ins Team. Bereits im Programmheft hatten die Wackeraner die Taktik der Niederpöllnitzer voraus geahnt. So schwer war das allerdings nicht, denn warum sollten die Blau-Weißen etwas an ihrer soliden Abwehrarbeit ändern, wo es doch zu einer der erfolgreichsten Mannschaften der letzten Spieltage ging. Und so würden sich Pohle und Co. am und kurz vorm Strafraum versammeln– sollte man jedenfalls meinen. Aber Gotha staunte zunächst nicht schlecht, als Niederpöllnitz zwar zögerlich, aber deutlich bemerkbar auch Richtung Behnke steuerte. Große Chancen kamen zunächst alölerdings weder hüben noch drüben heraus, aber zumindest Busse registrierte brüllend: „Enger stehen!“ und deutete auf die teils schlampige Abwehrarbeit seiner Kollegen hin. Nur Niederpöllnitz hatte noch zu wenig Selbstvertrauen, das gezeigte Entgegenkommen der „Roten“ auszunutzen (Fischer/16., Daburger wohl nicht im Abseits/18.). Gotha selbst sinnierte im Offensivbereich, wie man an den kompakt und fast fehlerfrei agierenden Peters, Dennler und Liebold vorbeikommen könnte. Grund allein war es, der während der ersten Halbzeit einige Glanzlichter setzen konnte (19./Schuss von der Strafraumgrenze; 34./Kopfball aufs Obernetz). Und während Gotha den Druck vor der halbzeit erhöhte und durch Scheidlers Außenrist-Heber (35.) noch zu einer Möglichkeit kam, schlichen sich die Gäste immer besser ins Spiel und hatten Sekunden vor der Pause durch Fischer ihre größte Chance, als der nach Musterpass Daburgers allein auf Behnke zulief, aber unterwegs den Schneid verlor.


Man schnupperte in der Niederpöllnitzer Kabine – und zwar Morgenluft. Gotha hatte keine Möglichkeiten gesehen, die Niederpöllnitzer defensivarbeit zu knacken, hatte hinten herum gespielt, sich mehr und mehr angemosert und Niederpöllnitz hatte durch enorme Laufbereitschaft alle Pläne durchkreuzt. Das sollte nun aus Sicht der Gothaer, die sich ihre Weihnachtsfeier nicht verderben wollten, alles anders werden – und wäre es auch bald geworden. Innerhalb weniger Sekunden krachen der abgefälschte Schuss von Lux und der Kopfball von Grund an die Latte (46./47.). Blau-Weiß mit mörderischem Dusel in dieser Phase. Aber mittlerweile erstarren die Niederpöllnitzer angesichts solcher Druckphasen nicht mehr wie das Kaninchen vor der Schlange, sondern werfen sich in jeden Zweikampf. Und ganz allmählich, die Gastgeber schienen die Gefahr nicht zu bemerken, verlagerte sich das geschehen vor das Behnke-Tor. Zunächst setzt der frei stehende Peters, heute für den Beobachter bester Mann, die tolle Ecke Eichelbergers über den Kasten (54.). Zwei Minuten später legt Stanoev (was will der als Stürmer um Himmels Willen im eigenen Strafraum) den herankommenden Schwikowski. Keine Beschwerden beim Strafstoßpfiff des überragenden Backhaus, Peters versenk sicher zum 0:1. Gotha reagierte, wie man reagieren muss. Niederpöllnitz wurde in eine Abwehrschlacht gezwungen, ließ aber kaum noch echte Chancen zu (Liebold rettet vor Stanoev/70., Grunds Kopfball zu schwach in die Arme von Weißgärber/84.), Kopfballtor von Lux wegen Foulspiels an Schwikowski und Rüdiger abgepfiffen/90.). Niederpöllnitz, etwas in Unordnung geraten, tat das Nötigste, um den wertvollen Sieg nach Hause zu schaukeln – Bälle weit und hoch vom eigenen Strafraum wegbolzen.


Ein extrem wichtiger und Mut machender Erfolg für Blau-Weiß, die mit diesem Dreier Anschluss gefunden haben. Da muss man sich fragen, aus welchem Anlass Mama Pohle im März nach Ende der Winterpause wieder Plätzchen backen kann…


Torschützen: 0:1 Peters (59./FSt)

Besondere Vorkommnisse: keine

Ich übernehme mal, weil unsere Gothaer Gegner heute Weihnachtsfeier haben.
Bitte wegen des Vordrängelns also um Nachsehen. Harry (BW Niederpöllnitz)


Wacker: Behnke, Busse, Ertmer, Otto, Schönberg, Stanoev (56. Staude), Grund, Greßler (56. Pufe), Scheidler, Lux, Spangenberg (GK).


BWNdp: Weißgärber, Daburger, Eichelberger, Thom, Pohle, Dennler, Peters (GK), Fischer (80. Rüdiger), Liebold, Böttger, Schwikowski.

 

Schiri: Backhaus (Steinheuterode), Zuschauer: 103.


Homepage FSV Wacker Gotha      Homepage SV Blau-Weiß Niederpöllnitz