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Männer Thüringenliga 2006/07

BSV Eintracht Sonderhausen vs. SV 08 Steinach
2 : 0

9. Spieltag Thüringenliga 14.10.2006

Zittern bis zum Abpfiff
Steffen Kliebisch (Sondershausen)

Es stank gewaltig nach einem Unentschieden, doch am Ende setzte sich der Duft des Erfolges durch. Eintracht Sondershausen hat am 9. Spieltag einen schwer erkämpften Heimsieg gegen den SV 08 Steinach eingefahren und den Anschluss an die Medaillenplätze gehalten.


Eintracht-Coach Olaf Glage musste auf die verletzten Lars Greschke, Marcel Kloth, Michael Weiland, Kevin Kufs und Michael Fischer sowie die verhinderten Martin Rustler und Sören Kraft verzichten. Bei den Gästen fehlte neben Michael Tödtmann auch der verletzte Petr Stepanek. Das Spiel vor der Minuskulisse von 150 Zuschauern war das Comeback von Daniel Menzel. Sein letzter Punktspieleinsatz für die erste Mannschaft war am 14. August 2004 in der Oberligapartie beim FV Dresden Laubegast. Die dort zugezogene Knieverletzung setzte ihn gut 1 1/2 Jahre außer Gefecht. Im Spiel gegen Steinach ersetzte er den verletzten Stammkeeper Lars Greschke.
 

Nach der Niederlage in Rudolstadt merkte man im ersten Spieldurchgang, dass die Gastgeber etwas gut zu machen hatten. Sie bestimmten von Beginn an die Partie und kamen folgerichtig zu guten Einschussmöglichkeiten. Die erste davon hatte Sebastian Caspar, dessen abgefälschter Schuss von der Strafraumgrenze aber kein Problem für Gästekeeper Florian Möller darstellte (3.). Vier Minuten darauf stand erneut Caspar im Mittelpunkt, doch der gut gedachte Pass von Axel Duft auf den Sondershäuser Torjäger war ein kleines Stück zu weit, sodass Möller schneller am Ball war. Die Steinacher kamen in dieser Phase kaum aus dem eigenen Strafraum. Fast im Minutentakt gab es gute Chancen für die Blau-Gelben. Vor allem der hoch aufgeschossene Tino Gerschewski hätte seine Farben in Führung bringen können. Doch erst verpasste er eine Freistoß-Flanke von Daniel Rasch (8.), dann wurde seine Volley-Abnahme nach Bohne-Flanke zur Ecke geklärt (9.) und schließlich zeigte sich Möller erneut auf dem Posten, als Gerschewski nach einem Wattrodt-Freistoß das Leder aus 3 Metern über die Linie stochern wollte (14.). Dazwischen sorgte noch eine Ecke für Gefahr, in deren Folge zunächst Daniel Rasch am Ball vorbei flog und dann schließlich Florian Möller mit toller Parade gegen den Volleyschuss von Martin Rießland klärte (10.).

Erst nach etwas mehr als einer Viertelstunde kamen die Gäste aus Südthüringen zu ihrer ersten torgefährlichen Aktion. Daniel Rasch klärte zunächst gegen Björn Sesselmann, die darauf folgende Flanke von Thomas Roß konnte Alexander Pflügner nicht verwerten (17.). Nachdem ein 20-Meter-Schuss von Sebastian Caspar knapp am Gästetor vorbei strich (23.), stand Daniel Menzel in der 27. Minute erstmals im Mittelpunkt. Ein von der linken Strafraumgrenze geschossener Freistoß von Björn Sesselmann flog gefährlich Richtung kurzes Eck, doch Menzel war rechtzeitig zur Stelle. Die nächste Ecke auf der Gegenseite brachte dann die überfällige Führung für den Gastgeber. Kapitän Daniel Rasch nahm die Sache selbst in die Hand und vollendete ungedeckt per Flugkopfball aus 7 Metern Torentfernung (29.).

Beinah hätte Jiri Cernohuby quasi im Gegenzug den Ausgleich erzielt, sein Volleyschuss nach einem Freistoß flog aber knapp über das Dreiangel. Die letzte Gelegenheit vor der Pause gehörte wieder den Gastgebern. Nach einer scharfen Hereingabe konnte aber Marcus Kemter in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Martin Rießland klären (38.).

Es war klar, dass die Gäste nach dem Pausenpfiff ihre Offensivbemühungen verstärken mussten. Das taten sie dann auch, was zwangsweise zu guten Kontermöglichkeiten für die Eintracht führte. Doch genau in diesem Bereich offenbarten die Göldner-Kicker gravierende Schwächen. Nach knapp 70 Minuten hätte die Partie längst entschieden sein müssen. Vor allem der engagierte, aber unglücklich agierende Martin Rießland tat sich im Auslassen von Großchancen hervor. Erst legte er sich beim Grundliniensolo den Ball zuweit vor (48.), dann setzte er das Leder aus 12 Metern am Tor vorbei (58.), was ihm auch wenige Minuten später nach toller Vorarbeit von Frank Tanne (65.) passierte. Und schließlich drosch er den Ball allein vor Möller aus 7 Metern über die Latte (68.). Es gab noch einige weitere gute Kontermöglichkeiten, die aufgrund vieler Ungenauigkeiten des Gastgebers aber immer wieder im Sande verliefen. Am Gefährlichsten war da noch der Kopfball von Tino Gerschewski aus 3 Metern, der aber auch nicht in Richtung Tor ging (62.). Damit tat er es Alexander Pflügner gleich, der Sekunden zuvor auf der anderen Seite ebenfalls per Kopf nicht richtig zielte.

In den letzten 20 Minuten drängten die Steinacher dann vehement auf den Ausgleich. Dabei bekam Daniel Menzel mehrmals Gelegenheit, sich auszuzeichnen. So zum Beispiel in der 70. Minute, als er einen Versuch von Björn Sesselmann parierte oder auch 3 Minuten später, als er gleich zweimal gegen den für Winkler ins Spiel gekommenen Marcus Büchner klärte. Das Glück des Tüchtigen stand ihm in der 76. Minute zur Seite, als ein Schuss von Thomas Roß von der Strafraumgrenze durch Freund und Feind hindurch an den rechten Pfosten klatschte. Kurz darauf forderten die Gäste lautstark einen Strafstoß, den ihnen der Unparteiische Daniel Illhardt aus Ilmenau aber zurecht verwehrte. Der Ausgleich wäre dennoch um ein Haar gefallen, doch Jiri Cernohuby brachte das Kunststück fertig, den Ball aus 2 Metern über das leere Tor zu donnern (78.).

In den letzten 10 Minuten häuften sich wieder die Konterchancen. Doch sowohl Sebastian Caspar als auch Tino Gerschewski blieb der Torerfolg am heutigen Tage verwehrt. Caspar schoss erst über das Tor (81.), wenig später kam er nicht an den Ball, weil Patrik Müller artistisch vor ihm klärte (84.). Gerschewski versuchte es wieder einmal per Kopf, zielte aber erneut nicht gut genug (84.). Die Erlösung kam in der Schlussminute. Axel Duft setzte noch in der eigenen Hälfte zum Solo an und krönte seinen Alleingang mit dem 2:0.


Sekunden später war Schluss und die Eintracht hatte drei wichtige Punkte eingefahren, die Zuschauer dabei aber wieder einmal an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht.


Homepage BSV Eintracht Sondershausen


Tritt Trainer Sperlich zurück?

(Freies Wort) Nach dieser Niederlage passierte das, was dem Steinacher Fußball nicht gut tut. Steinachs Trainer Adolf Sperlich verabschiedete sich mit den Worten: „Jetzt gehe ich in die Kabine und sage den Spielern, dass ich mit sofortiger Wirkung meine Funktion als Trainer niederlege.“
 

Einen Rücktritt des Trainers wollte Abteilungsleiter Günter Koch am Sonntag aber nicht bestätigen: „Wir haben noch keine offizielle Nachricht.“

Bis zum Spiel in Sondershausen hatten die Steinacher auswärts in vier Spielen sieben Punkte geholt – eine respektable Bilanz. Auch am Samstag auf dem Sondershäuser „Göldner“ hätten sie drei Zähler holen können, ja sogar müssen. Doch der Fußball hat eben eigene Gesetze. Spielbericht (Freies Wort) weiterlesen ... 



Homepage SV 08 Steinach



Torschützen:
1:0 Daniel Rasch (29.) 2:0 Axel Duft (90.)

Schiedsrichter: Daniel Illhardt (Ilmenau)

Zuschauer: 150 (ca. 10 Gäste)

Gelbe Karten: Plachy (5) / Pflügner, B. Sesselmann

Besondere Vorkommnisse: keine

Aufstellung Sondershausen:
Menzel - Gerschewski, Rasch, Tanne - Bohne (72. Baumann), Demmer, Plachy, Duft, Wattrodt - Rießland, Caspar (90. Menke)

Aufstellung Steinach:
Möller - Pflügner, Mayer, Müller, Böhm, Roß, Cernohuby, Kemter, Winkler (62. Büchner), B. Sesselmann, Hendrich