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Männer Thüringenliga 2006/07

SV 08 Steinach vs. SV BW Niederpöllnitz
1 : 2

Torschützen: 0:1 Böttger (58.), 0:2 Lemke (66.), 1:2 Mayer (80.)

Besondere Vorkommnisse: keine
Spielbericht:

SV 08: Möller, Pflügner, Mayer, P. Müller, Büchner (85. Ehle), Roß, Stepanek (GK/75. Urff), Cernohuby, Winkler (65. Böhm), Sesselmann, Hendrich.

 

BW: Weißgärber, Thom (87. Fischer), Daburger, Eichelberger, Oertel, Dennler, Peters (GK), Wolfersdorf, Lemke (75. Dix), Liebold, Böttger.

 

Zuschauer: ca. 200.

Tore: 0:1 Böttger (58.), 0:2 Lemke (66.), 1:2 Mayer (80.)


Steinach wieder ohne Punkte gegen Niederpöllnitz

„… und dabei haben wir noch nicht mal den Rüdiger gebracht“, frotzelten die Niederpöllnitzer nach Abpfiff in der lautstarken, von Schlachtgesängen geschwängerten Kabine herum. Der Schrecken des Fellbergstadions, der im Vorjahr als Trainer mit dem gleichen Ergebnis den SV 08 bezwungen hatte, hatte auf der Bank lieber mitgefiebert und den Jüngeren den Vortritt gelassen. Und die hatten ihr Zeug außerordentlich gut gemacht. Wir weigern uns schlichtweg, irgendeinen der Niederpöllnitzer heraus heben zu wollen, denn Geburtstagskind Hermannstädter lobte „die gesamte Mannschaft mit einer tollen Leistung“. Und auch der mitgereiste Vorstand war des Lobes voll. Manndecker Dennler fasste dann auch stolzgeschwellt zusammen: „SO macht das Spaß!“

Genug von den berechtigten Freudentänzen der Niederpöllnitzer, die künftig alle ihre Heimspiele in Steinach austragen wollen J. Der Gastgeber selbst begann recht druckvoll, erspielte sich 3:0 Ecken in den ersten Minuten und profitierte von den individuellen Abwehrfehlern der Niederpöllnitzer, die im Zweikampfverhalten allzu schnell auf dem Hosenboden lagen und dann nur noch hinterher sehen konnten. Einzig Peters stand wie eine Eiche gegen den quirligen Hendrich. Möglichkeiten gab es allerdings keine für den SV 08, die konnten die Zuschauer dann auf der Gegenseite sehen. Denn nach 10 Minuten übernahm der Gast couragiert und bissig das Zepter und gab es bis auf wenige Perioden, besonders zum Ende des Spieles, nicht mehr ab. Peters mit Kopfball (10.), Daburgers Geschoss (11.), die Grundliniendurchbrüche von Lemke und Wolfersdorf mit allerdings verbesserungswürdigem Abschluss und Daburgers Pass auf Lemke, der allein vor Torwart Pflügner das Leder nicht am großartig reagierenden Keeper vorbeizirkeln kann (22.) – alles gute Gelegenheiten der Blau-Weißen. Steinach in dieser Phase viel zu behäbig, mit Querpässen um Mayer herum beschäftigt und vorn ohne Fortune und Durchsetzungsvermögen. Und wenn dann doch einmal eine Lücke genutzt wurde, scheiterte man teilweise kläglich (Büchner/26.). So blieb es bei drei nennenswerten Chancen, von denen Stepaneks Kopfball (24.) die beste war.

„Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt und unser taktisches Konzept umgesetzt. Beim Aufrücken müssen wir aufpassen und 1:1-Situationen vermeiden.“ Die Kabinenrede von Trainer Hermannstädter fiel diesmal noch kürzer als sonst aus, es gab kaum etwas zu verbessern. Der Wettergott bescherte die Zuschauer dann mit Platzregen, die Gäste bescherten die Zuschauer mit Toren. Nachdem fast 15 Minuten kaum etwas passiert war, zog Böttger ab, Mayer fälschte das Leder noch „unglücklich, für euch glücklich“ (Schiedsrichter) ab und das Ding war drin (58.). Fast wäre den Gastgebern im Gegenzug der Ausgleich gelungen, aber Weißgärber hält bei glitschigem Boden den Schuss von Hendrich, und den Nachschuss von Stepanek holt Eichelberger von der Linie. „Ich habe den Ball schon fast drin gesehen“, urteilte dann der Libero der Niederpöllnitzer. Steinach machte nun auf und Niederpöllnitz wähnte sich am Ziel seiner Taktik, als Lemke nach Traumkopfballablage von Daburger eiskalt ins lange Eck vollendete (66.). Nun war es Steinach sowieso egal, der Anschluss musste her. Pflügners Kopfball (68.), Weißgärber hält im zweiten Zupacken, leitete die Endoffensive der Gastgeber ein, die allerdings mit der Brechstange und meist durch die Mitte immer wieder an der verteidigenden Niederpöllnitzer Mannschaft scheiterten. Erst Mayer gelang mit herrlichem Distanzschuss ins Angel der Anschluss (80.). Zu spät, denn clever brachten die Gäste den wertvollen Sieg über die Zeit. Ein verdienter Sieg für Blau-Weiß, wo „so langsam alles passt und es aufwärts geht“ (Rüdiger). Vielleicht lag es aber auch am gemeinsamen Frühstück – Fußballer sind halt abergläubisch.