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Männer Thüringenliga 2006/07

FC Thüringen Weida vs. FC Einheit Rudolstadt
1 : 3

Torsten Metsch mit Übersicht und Präzision vor dem Tor

Rudolstädter bleiben weiter ungeschlagen/Alle Tore durch die Gäste

 

Die Stimmung in beiden Lagern konnte nach dem 25. Aufeinandertreffen der beiden Ostthüringer Vertretungen unterschiedlicher kaum sein. Während die Hausherren auch nach dem dritten Spieltag ohne Zählbares dastehen, bleiben die Heidecksburgstädter weiter ungeschlagen und landen unter ihrem neuen Trainer Thomas Giering den zweiten Sieg.

 

Dabei merkte man der Elf von Thomas Lauke an, gleichfalls neu auf der Bank beim FC Thüringen, dass sie diesmal unbedingt punkten wollte. Denn nach den ersten torgefährlichen Aktionen beider Teams - ein Freistoß von Hacker (3.) zischte knapp am Einheit-Kasten vorbei und auch Leib traf das Viereck wenig später nicht (5.) – gehörte die Anfangsviertelstunde den Osterburgstädtern. Die setzten sich zunächst in der gegnerischen Hälfte fest, waren aber am Strafraum mit ihrem Latein am Ende.

Nach 17 Minuten dann erster Ausbruchsversuch der Gäste. Renè Rudolph ballerte die Kugel an die Lattenoberkante. Sechzig Sekunden später hatte Kapitän Torsten Metsch die Führung auf dem Schlappen. Doch der Routinier setzte das Leder völlig freistehend neben den Pfosten.

 Dennoch bekamen die Grün-Gelben die Partie nun in den Griff und nach 22 Minuten sogar Oberwasser. Denn Metsch bewies eben zu diesem Zeitpunkt gewohnte Präzision und Schusstechnik. Erneut hatte den 35-jährigen, frisch verheirateten Konditor allerdings niemand im Weidaer Abwehrzentrum auf der Rechnung. Metsch hielt aus 15 Metern halbrechte Position drauf und der Ball schlug ein (22.). Die Hoffnung auch von Einheit-Übungsleiter Giering, dass dieses 1:0 längeren Bestand haben würde, zerschlug sich nur fünf Minuten darauf. Da köpfte der erst 20-Jährige Rudolph eine Flanke, im Bemühen, sie irgendwie abtropfen zu lassen, aus nur fünf Metern am verdutzten FC-Keeper Robert Müller vorbei mit Schmackes in die Maschen.


Jetzt begann die bis auf wenige Nicklichkeiten anständig geführte Partie, mit der der Unparteiische, der das Spiel laufen lassen konnte, keine Mühe hatte (nur zwei Mal gelb für Weida) von vorne. Aber sie wurde nicht besser. Denn beide Mannschaften leisteten sich zu viele Fehler. Besonders die seiner Mannschaft im Vorwärtsgang kritisierte Giering, der trotz des Auswärtserfolgs auf dem Teppich blieb, hinterher. Die Aussetzer verschafften den Platzherren immer wieder Angriffsmöglichkeiten. Aber Kapital daraus vermochten sie nicht zu schlagen. So blieben ein Schuss von Christian Woitzat (34.) und einer von Intek (43.), den Müller zur Ecke abwehrte, die einzigen Höhepunkte bis zur Pause.


Fünf Minuten nach dem Wiederbeginn dann der einzige große Patzer in Rudolstadts Defensivabteilung. Denn die gestattete dem schlaksigen Petzold ein Solo über das halbe Feld mit anschließendem Schuss an den Pfosten. „Wenn da die Führung gefallen wäre …“, sinnierte Lauke hinterher und jeder weiß, wie er den Satz zu Ende gebracht hätte, wenn da  seine Deckung erneut nicht bei der Sache gewesen wäre. Wiederum war Metsch irgendwie frei, behielt die Übersicht und schoss überlegt ein (54.). „Das Abwehrverhalten war katastrophal“, zeigte sich der Weidaer Coach tief enttäuscht von seiner jungen Truppe in diesem Bereich.
Die bemühte sich zwar um den Ausgleich, stellte die Gäste aber mit Ausnahme eines Kopfballs von H. Pohland, den Müller mit toller Parade von der Linie kratzte (61.), und einigen Freistößen vor keine nennenswerten Herausforderungen. Die besseren Chancen besaßen danach die Saalestädter durch Metsch (67.), Leib (57., 77.) und den eingewechselten Youngster Thomas Gäbler (86.). Da diese Versuche allesamt keinen Erfolg hatten, dauerte das große Zittern beim FC Einheit bis zur 89. Minute. Da stürmte Steven Hiersche im Konterstil auf rechts auf und davon, sah den mitgelaufenen Gäbler, der die Kugel im zweiten Anlauf zur Entscheidung einnetzte. Da war der Schlusspunkt unter „unsere bessere zweite Halbzeit“, zeigte sich Thomas Giering am Ende doch noch zufrieden. „Ein verdienter Sieg von Euch“, pflichtete Sportsmann Lauke, bei.

 


Die Statistik:

FC Thüringen Weida:

Metzner, Patzer (76. Zenner), Petzold, Lehmann, Straube, Seibeck, Intek, Hacker, Pohland, Otto, Müller (71. N. Pohland).

FC Einheit Rudolstadt:

Müller, Gerlach, Lorenz, Wachsmuth. Rudolph, Thiele (87. Hofmann), Metsch, Wiegand, Woitzat, Leib (79. Gäbler), Hiersche.

Torfolge:

0:1 Metsch (22.), 1:1 Rudolph (27.-Eigentor), 1:2 Metsch 54.), 1:3 Gäbler (89.).

Schiedsrichter: Kahl (Meuselwitz)

Zuschauer: 80.

 

Text und Foto: Hartmut Gerlach