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Männer Thüringenliga 2006/07

1. FC Sonneberg 04 vs. 1. FC Gera 03
1 : 4

Zwei-Klassen-Gesellschaft

von Jürgen Eckstein (Sonneberg)

Der erklärte Titelaspirant Nummer eins, der 1. FC Gera 03, entledigte sich der Auswärts-Aufgabe in der Spielzeugstadt souverän und übernahm die Tabellenspitze der Landesliga.

SONNEBERG – Sonnebergs Trainer Michael Eberhardt hatte sich viele Informationen über die Ostthüringer eingeholt. „Die Gäste sind, wenn man mal auf den Kader schaut, eine Nummer zu groß für die Liga. Unser Ziel kann heute nur sein, dass die Null lange steht“, so der Trainer der Spielzeugstädter vor dem Spiel. Gegenüber der Vorwoche begann Steffen Motschmann im Offensivbereich. Und die Gastgeber begannen, wie auch schon im Heimspiel gegen Sondershausen, ohne Scheu und konzentriert. Allerdings, und dies ist das Manko im Spiel der 04er ist weder ein Dirigent, noch ein Angreifer von „Format“ in Reihen der Sonneberger.

Als eine Viertelstunde gespielt war, der Gast noch ohne jegliche Ausstrahlung war, wurde Geras Trainer Nico Quade laut: „Spielt endlich über die Flügel“. Gesagt, getan, denn nachdem Janke dicht am Strafraum gefoult wurde, setzte Bloß den Freistoß im Nachschuß – zunächst prallte das Leder von der Mauer ab – unhaltbar ins lange Eck. Bis dahin eine optimale Chancenverwertung. In der Folgezeit sahen zu die Zuschauer eine Sonneberger Mannschaft, die alles versuchte. Aber torgefährlich wurden die 04er nur einmal. Luther`s Direktschuss parierte Baumann. Nach einer guten halben Stunde zeigten die Geraer ihre Klasse. Zweimal lagen Treffer der Gäste nach Fließbandkombinationen in der Luft. Zunächst verpasst sadlo eine Eingabe von Bangemann (36.), wenig später köpft Bangemann in die Arme von Bohnenstengel. Das zweite Tor – es war sozusagen die Spielentscheidung – markierte Rock Embingou, der am Strafraum zwei Sonneberger Verteidiger ausspielte und per Aufsetzer ins lange Eck schoss.
 

Im zweiten Durchgang wurde der Druck der Geraer, die zeitweise Einbahnstraßenfußball spielten, noch wesentlich größer. Nachdem Sahm seinen Gegenspieler Sadlo nur per Foul bremsen konnte, zielte Bloß ganz genau und schoss sein zweites Freistoßtor. Damit aber noch nicht genug: Auch Marc Janke, der nach Schrägschuss von Neubert nur noch abstauben brauchte, trug sich in die Torschützenliste ein. Die 04er - längst geschlagen – ergaben sich nicht in ihrem Schicksaal. Ein Solo von Sebastian Michel, der mit einem straffen Schuss ins Kreuzeck traf, bedeutete den Ehrentreffer. Kurz vor Ultimo, dies war das letzte Achtungszeichen, traf der auffälligste Spieler auf dem Platz, der Geraer Friedrich, noch die Latte (88.).


„Wir freuen uns nun auf zwei Pokalspiele. Zunächst kommt der FC Carl Zeiss Jena II und dann der mehrfache Deutsche Meister, der 1. FC Kaiserslautern“, so das Fazit von Geras Coach Nico Quade.


Beim FC Sonneberg backt man kleinere Brötchen. In den nächsten Wochen kommen dann aber Kontrahenten, die etwa die Kragenweite der Spielzeugstädter haben. Da ist es wichtig zu punkten. (eck)



Sonneberg: Bohnenstengel – Röhr – Sahm, Räder – Bernschneider, Luther, Michel, D. Motschmann (66. St. Fischer), Wild (74. Morina) - Kaiser – S. Motschmann (46. E. Horn)


FC Gera:
Baumann – Tews, Bangemann (79. Vitzthum), Friedrich, Bloß – Neubert, Barich, Embingou (61. Lippold) – Weißhaupt (66. A. Raab) – Sadlo, Janke


Eichler (Erfurt) – 240 – 0:1 Bloß (16.), 0:2 Embingou (43.), 0:3 Bloß (52.), 0:4 Janke (79.), 1:4 Michel (86.)