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Die Spielberichte der Männer Thüringenliga 2006/07


SC 1903 Weimar vs. SV 08 Steinach3 - 1
SC Leinefelde vs. FC Einheit Rudolstadt3 - 4
SV Germania Ilmenau vs. 1. SC 1911 Heiligenstadt3 - 2
SV SCHOTT JENAer Glas vs. 1. FC Gera 034 - 2
FC Thüringen Weida vs. SV 1913 Schmölln0 - 1
FSV Ulstertal Geisa vs. BSV Eintracht Sonderhausen4 - 4
1. FC Sonneberg 04 vs. SV BW Niederpöllnitz3 - 1
FSV Wacker 03 Gotha vs. FSV Wacker 90 Nordhausen1 - 1


Männer Thüringenliga 2006/07

SV Germania Ilmenau vs. 1. SC 1911 Heiligenstadt
3 : 2



Germania Ilmenau mit positiver Bilanz!

von John Schmidt (Ilmenau)


Die Ilmenauer sorgten mit ihrem 3:2-Erfolg über die Eichsfelder Mannschaft für einen er­folgreichen Abschluss des zurückliegenden Spieljahres in der Thüringenliga. Mit dem achten Tabellenplatz erreichten sie eine positive Bilanz, gewannen von den 30 Spielen elf, spielten zehn­mal Remis und verloren achtmal. Bei einem Torverhältnis von 48:47 kamen sie auf 43 Punkte. Germania begann das Spiel offensiv und erspielte sich gleich zu Beginn Torgele­gen­heiten durch Jörg Baranowski und Tobias Huck. Ersterer schoss aus der Drehung über das Tor. Beim Sololauf von Letzterem klärte der erstmals im Tor stehende Norman Koss bravou­rös mit dem Fuß. Nach zehn Minuten kamen die Gäste und zeigten sich über weite Strecken der ersten Halbzeit kombinationssicherer. Das Ilmenauer Spiel dagegen war geprägt von Ab­spielfehlern, die die Gäste immer wieder in Vorderhand brachten. Nach einem schönen An­griffszug spitzelte Christian Deppe den Ball aus Nahdistanz an Daniel Schmidt II, aber auch am Tor vorbei ins Aus. Manuel Lubojanski schlug den Ball von der rechten auf die Gegensei­te. Christopher Elsner prüfte mit einem Gewaltschuss aus spitzem Winkel den Ilmenauer Tor­hüter. Die Konter der Gastgeber kamen nur vereinzelt. Der leichtfüßige Michael Jüngling narrte an der linke Seite seinen Gegenüber. Er passte von der Grundlinie auf Kiehn zu­rück und dessen verdeckt abgeschossenen Ball ließ Koss durch die Hände ins Tor gleiten. Germa­nia führte etwas glücklich. Doch das sollte sich nach der Pause ändern. Die Hausherren er­griffen die Initiative , kamen zu Torchancen und bauten die Führung aus. Ihr schludriger Um­gang mit den Gelegenheiten brachte die Gäste wieder ins Spiel und sorgte für Spannung bis zum Schluss. Zunächst nahm Jüngling vor dem Gästekeeper den Ball mit der Brust an, hob ihn über Koss hinweg und schlug die Kugel zum 2:0 ins Tor. Es folgte ein Steilpass der Gäste auf Sebastian Möhlhenrich, der frei auf Schmidt II zulief und mit einem Flachschuss in die rechte Torecke auf 1:2 verkürzte. Bevor Baranowski das 3:1 mit einem Schuss von der Straf­raumgrenze in die linke Torecke erzielte, gab es für ihn zwei Riesengelegenheiten. Jüngling war der Vorbereiter. Doch der drangvolle Ilmenauer Angreifer scheiterte zweimal an Koss. Nachdem Baranowski Norman Scheffler glänzend frei gespielt hatte, schien die Partie ge­laufen zu sein. Dessen Ball ging aber nicht ins leere Tor, sondern an den linken Pfosten. Auf der Gegenseite stand Jürgen Ständer allein Schmidt II gegenüber, der dessen Schuss mit einem Reflex über das Tor lenkte. Der folgende Eckball kam zu den ungedeckten Möhlhen­rich und der schoss den Ball aus nächster Nähe zum 2:3 ins Tor. Germania brachte aber die rest­lichen Minuten sicher über die Zeit. Das Schiedsrichtergespann bot eine tadelsfreie Leistung. Germania-Trainer Wieland Kühn war auch nach dem letzten Spieltag kritisch: „ Es ist gut, dass es Schluss ist. Der Gegner war sehr spielsicher und wir kamen damit nicht zu­recht. Wir selbst haben uns zeitweise regelrecht dahingekrampft und mussten wegen vieler Fehlpässe eine hohen Laufaufwand betreiben, der aber letztlich zum Sieg führte. Ein hin­reißendes Spiel haben wir nicht gesehen. Ich freue mich, dass wir es mit Anstand zu Ende geführt haben und damit den Fairnesspokal erringen konnten. Wir haben gesiegt und ein positives Torverhältnis.“ Gästetrainer Mathias Fütterer zeigte sich ent­täuscht: „ Wir fahren mit einer Niederlage nach Hause, obwohl ein Unentschieden möglich war. Der Sieg der Il­menauer geht zwar in Ordnung. Den haben wir aber durch individuelle Fehler begünstigt.“


Germania: Schmidt II, Grabe, Heinrich, Dobrocki, Greßler, T. Huck (79. Scheffler), Volkmar (56. Alexy), Chr. Huck (59. Schneider), Kiehn, Jüngling, Baranowski.

SC 1911: Koss, Eib, (40. Kruse), Siebert, Papst, Deppe, Wehr, Orschel, Hanusch, Möhlhen­rich, Elsner (46. Ständer), Lubojanski (77. Siebert).

Schieri: Kluck, Effelder

Zusch.: 150

Tore:
1:0 Kiehn (35.), 2:0 Jüngling (47.), 2:1 Möhlhenrich (52.), 3:1 Baranowski (68.), 3:2 Möhlhenrich (86.).