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FCC-Frauen scheiden aus dem DFB-Pokal aus


DFB-Pokal, Viertelfinale: FC Carl Zeiss Jena vs FC Bayern München 1:9 (1:5) Nichts zu holen gegen übermächtige Bayern: Mit 1:9 (1:5) scheiden die Frauen des FC Carl Zeiss Jena im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den deutschen Meister FC Bayern aus.

Gäste mit Torserie vor der Pause
In den ersten Minuten des Spiels konnten die Thüringerinnen mit zwei schnellen Kontern noch Akzente setzen, doch mit dem 0:1 in der neunten Minute legte der FC Bayern den Grundstein für ein Torfeuerwerk: Eine Ecke von Kapitänin Lina Magull klärte Jena nicht zielstrebig genug, der Schuss von Klara Bühl wurde noch durch Tina Kremlitschka ins eigene Tor abgefälscht. Einen Steilpass von der linken Seite auf Jovana Damnjanovic im Zentrum lenkte diese an die Unterkante der Latte, von wo der Ball ins Tor sprang – 0:2 (25.). Kurz vor der Pause fielen die Tore im Minutentakt: Zunächst traft erneut Damjanovic aus zentraler Position (37.), kurz darauf Klara Bühl nach Angriff über rechts, nachdem Jena erneut den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte (40.). Der FCC sendete dennoch ein Lebenszeichen: Eine Flanke von Anna Weiß nach Konter über die rechte Außenbahn lenkte Hanna Glas aus kurzer Distanz ins eigene Tor – 1:4 (41.). Noch vor der Pause stellte Bayern-Kapitänin Magull den alten Vier-Tore-Rückstand jedoch wieder her, nachdem sie sich an der Strafraukante durchsetze und ins lange Eck abschloss (43.).


Bayern erhöht weiter - Schuldt bewahrt Jena vor Zweistelligkeit
In der zweiten Halbzeit bot sich den 480 Zuschauern bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ein ähnliches Bild: Die Gäste aus der bayrischen Landeshauptstadt dominierten das Geschehen und ließen kaum Jenaer Entlastungsangriffe zu. Saki Kumagai traf nach Flanke von rechts zum 1:6 (55.), ein weiteres Eigentor durch Any Adam, die einen Kopfball von Kumagai nach Freistoß der eingewechselten Viviane Asseyi ins eigene Tor lenkte, sorgte für das 1:7 (77.). Kurz darauf traf Asseyi selbst – 1:8 (83.). Den Schlusspunkt zum 1:9 markierte die ebenfalls eingewechselte Maximiliane Rall aus zentraler Position kurz vor dem Ende (88.). Das Ergebnis hätte durchaus höher ausgefallen können, doch Jenas Torfrau Inga Schuldt, die heute die in Quarantäne befindliche etatmäßige DFB-Pokal-Torhüterin Laura Kiontke vertrat, konnte sich mehrfach mit starken Paraden auszeichnen.


„Abhaken und den Blick nach vorn richten"
„Der FC Bayern war heute mindestens eine Klasse besser", bescheinigte Jenas Trainerin Anne Pochert nach Abpfiff, „das Ergebnis ist leider auch in der Höhe verdient. Wir haben uns sehr weit in die Tiefe drücken lassen, das war so nicht geplant. München hat dann natürlich die hohe individuelle Klasse und konnte seine Chancen sehr gut nutzen. Für uns heißt es jetzt, das Spiel abzuhaken und den Blick auf die wichtige Aufgabe gegen Sand zu richten."


Wichtiges Heimspiel gegen Sand vor der Brust
Am kommenden Sonntag um 13 Uhr ist der FCC in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga gefordert: Der SC Sand gastiert zum nächsten wegweisenden Duell im Kampf um den Klassenerhalt im Paradies. Im Hinspiel trennten sich beide Teams torlos.


Ticketeinnahmen werden für den guten Zweck gespendet
Mit einem Gedenkmoment und einem Statement gegen jegliche kriegerischen Handlungen machten beide Mannschaften mit einem gemeinsamen Banner vor dem Anpfiff auf die aktuelle politische Situation in der Ukraine aufmerksam. Alle Ticketeinnahmen des DFB-Pokal-Spiels zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Bayern München werden der Aktion „Deutschland hilft" zur Verfügung gestellt, das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen unterstützt damit vom Krieg betroffene Menschen in der Ukraine.



Statistik zum Spiel
DFB-Pokal, Viertelfinale: FC Carl Zeiss Jena vs FC Bayern München Montag, 28. Februar 2022, 18.30 Uhr, Ernst-Abbe-Sportfeld Jena

FC Carl Zeiss Jena: Schuldt ( C ), Volkmer (75. Sas), Paulsen, Woldmann, Graser (65. Gora), Schumacher (46. Sahraoui), Birkholz (65. Grajqevci), Weiß, Adam, Fetaj (65. Mesch), Kremlitschka Trainerin: Anne Pochert

FC Bayern München: Leitzig (70. Runarsdottir), Kumagai, Glas, Beerensteyn, Gwinn (46. Simon), Damnjanovic, Dallmann (70. Rall), Magull (46. Vilhjamsdottir), Bühl (46. Asseyi), Wenninger, Zadrazil Trainer: Jens Scheuer

Tore: 0:1 Kremlitschka (9., Eigentor), 0:2 Damnjanovic (25.), 0:3 Damnjanovic (37.), 0:4 Bühl (40.), 1:4 Glas (41., Eigentor), 1:5 Magull (43.), 1:6 Kumagai (55.), 1:7 Adam (77., Eigentor), 1:8 Asseyi (83.), 1:9 Rall (88.) Gelbe Karten: Kremlitschka, Adam / - Zuschauer: 480  Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (Lübeck)


Drösis Sportstudio - Folge 3




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